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	<title>kanzlei bell.helm.partnerInnen - Arbeitsrechtler in München &#187; Betriebsänderung</title>
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	<description>Menschenrechte im Betrieb</description>
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		<title>LAG Berlin-Brandenburg zu Schlecker XL GmbH</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 18:21:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
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		<description><![CDATA[LAG Berlin-Brandenburg vom 19.08.2009, 26 TaBV 1185/09 Leitsatz &#8220;1. F&#252;r die Frage, ob die Einigungsstelle offensichtlich unzust&#228;ndig ist, ist auf den Sachverhalt abzustellen, wie er sich zum Zeitpunkt der Anh&#246;rung bzw. Entscheidung darstellt (ArbGG/Koch § 98 Rn. 17). Soweit eine Betriebs&#228;nderung bereits durchgef&#252;hrt ist, kommt die Einsetzung einer Einigungsstelle hinsichtlich eines Interessenausgleichs nicht mehr in [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/lag-berlin-brandenburg-zu-schlecker-xl-gmbh/' addthis:title='LAG Berlin-Brandenburg zu Schlecker XL GmbH' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>LAG Berlin-Brandenburg vom 19.08.2009, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=26 TaBV 1185/09" target="_blank" title="LAG Berlin-Brandenburg, 19.08.2009 - 26 TaBV 1185/09">26 TaBV 1185/09</a></p>
<p>Leitsatz</p>
<blockquote><p>&#8220;1. F&#252;r die Frage, ob die Einigungsstelle offensichtlich unzust&#228;ndig ist, ist auf den Sachverhalt abzustellen, wie er sich zum Zeitpunkt der Anh&#246;rung bzw. Entscheidung darstellt (ArbGG/Koch § 98 Rn. 17). Soweit eine Betriebs&#228;nderung bereits durchgef&#252;hrt ist, kommt die Einsetzung einer Einigungsstelle hinsichtlich eines Interessenausgleichs nicht mehr in Betracht. Ist zu vermuten, dass den Ma&#223;nahmen ein einheitliches Konzept zugrunde liegt und dass sie noch nicht abgeschlossen sind, kommt ein Interessenausgleich f&#252;r alle nicht auszuschlie&#223;enden k&#252;nftigen Teilma&#223;nahmen (hier: weitere Filialschlie&#223;ungen) in Betracht.</p>
<p>2. Das Vorliegen eines einheitlichen Konzepts wird jedenfalls vermutet, wenn in kurzer zeitlicher Abfolge zehn Prozent der Filialen einer bestimmten Gr&#246;&#223;enordnung eines Betriebs geschlossen werden und solange der Arbeitgeber nicht anhand konkreter Planungsunterlagen bzw. der Benennung der Entscheidungstr&#228;ger belegt, wann durch wen welche Entscheidungen getroffen worden sind. Von dem Vermutungstatbestand werden auch alle k&#252;nftigen Ma&#223;nahmen erfasst, die in das Schlie&#223;ungsschema passen.</p>
<p>3. F&#252;r die Beantwortung der Frage, ob eine relevante Betriebseinschr&#228;nkung vorliegt, von der erhebliche Teile der Belegschaft betroffen sind, ist dann nicht nur auf bereits durchgef&#252;hrte Ma&#223;nahmenteile, sondern auch auf eine von diesem Vermutungstatbestand erfasste m&#246;gliche und nicht ganz fern liegende weitere Entwicklung abzustellen. Eine zeitliche Grenze ist anzunehmen, wenn und soweit sich eine solche aus dem Inhalt des vermuteten Konzepts selbst bzw. einem entsprechenden Vortrag des Betriebsrats ergibt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Firma Schlecker muss also entgegen ihren Pl&#228;nen doch an einer so genannten Einigungsstelle teilnehmen, um einen Interessenausgleich- und Sozialplan mit dem Betriebsrat zu verhandeln. Dieser soll die Nachteile der betroffenen ArbeitnehmerInnen von der Schlie&#223;ung der Schlecker Filialen aufgrund der Er&#246;ffnung der Schlecker XL- Filialen abmildern, d.h. in aller Regel Abfindungszahlungen oder Weiterbesch&#228;ftigungsm&#246;glichkeiten vorsehen. Das Konzept der arbeitgeberseitigen Strategen, m&#246;glichst ger&#228;uschlos und billig um Sinne von &#8220;abfindungsfrei&#8221; die &#8220;Optimierung&#8221; des Konzerns zu gestalten geht also nicht ganz auf. Dem Beschluss kann man recht sch&#246;n die Strategie der Firma entnehmen, selbst Offensichtliches zu leugnen und nicht nur die Besch&#228;ftigten an der Nase herumzuf&#252;hren.</p>
<p><em>Merke:</em> XL kann schnell zu XS werden.</p>
<p><a href="http://www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de/jportal/?quelle=jlink&amp;docid=JURE090045534&amp;psml=sammlung.psml&amp;max=true&amp;bs=10" target="_blank">Den Beschluss im Volltext finden Sie &gt;&gt;hier.&lt;&lt;</a></p>
<p><a href="http://www.google.de/search?source=ig&amp;hl=de&amp;rlz=&amp;=&amp;q=schlecker+xl&amp;btnG=Google-Suche&amp;meta=lr%3D&amp;aq=f&amp;oq=" target="_blank">Informationen zu Schlecker XL finden Sie &gt;&gt;hier&lt;&lt;. </a></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/lag-berlin-brandenburg-zu-schlecker-xl-gmbh/' addthis:title='LAG Berlin-Brandenburg zu Schlecker XL GmbH' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Mittelbayerische: &#8220;Richter-R&#252;ffel f&#252;r Schlecker: Zu viele falsche Angaben&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 07:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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		<category><![CDATA[§ 98 ArbGG]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Mittelbayerischen, Region Cham vom 18.09.2009 Richter-R&#252;ffel f&#252;r Schlecker: Zu viele falsche Angaben Richter verteilt R&#252;ge f&#252;r Firmenvertreter und bef&#252;rwortet Sozialplan f&#252;r die gek&#252;ndigten Mitarbeiter. CHAM. Von Christoph Kl&#246;ckner Eine Niederlage hat am Donnerstag die Firma Schlecker in einem Arbeitsgerichtsverfahren in Cham einstecken m&#252;ssen. Nicht nur, dass die Firma nun einen Sozialplan f&#252;r gek&#252;ndigte [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/mittelbayerische-richter-ruffel-fur-schlecker-zu-viele-falsche-angaben/' addthis:title='Mittelbayerische: &#8220;Richter-R&#252;ffel f&#252;r Schlecker: Zu viele falsche Angaben&#8221;' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Mittelbayerischen, Region Cham vom 18.09.2009</p>
<blockquote><p><strong>Richter-R&#252;ffel f&#252;r Schlecker: Zu viele falsche Angaben<br />
Richter verteilt R&#252;ge f&#252;r Firmenvertreter und bef&#252;rwortet Sozialplan f&#252;r die gek&#252;ndigten Mitarbeiter.</strong></p>
<p>CHAM. Von Christoph Kl&#246;ckner</p>
<p>Eine Niederlage hat am Donnerstag die Firma Schlecker in einem Arbeitsgerichtsverfahren in Cham einstecken m&#252;ssen. Nicht nur, dass die Firma nun einen Sozialplan f&#252;r gek&#252;ndigte oder versetzte Mitarbeiter auf den Weg bringen muss, auch fand der Vorsitzende Richter klare Worte f&#252;r das Vorgehen des Konzerns. Er k&#246;nne nicht verstehen, „wie lax hier Dinge in den Raum gestellt werden“, so Richter Veit Zitzmann. Man sei auch vor dem Arbeitsgericht der Wahrheit verpflichtet, ermahnte Zitzmann die beiden Schlecker-Vertreterinnen.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=1441&amp;pk=458408" target="_blank">Zum Volltext &gt;&gt;hier&lt;&lt;</a></p>
<p>Anmerkung</p>
<p>Es handelte sich hier um ein Verfahren nach <a href="http://dejure.org/gesetze/ArbGG/98.html" target="_blank" title="&sect; 98 ArbGG: Entscheidung &uuml;ber die Besetzung der Einigungsstelle">§ 98 ArbGG</a> zur Einsetzung einer Einigungsstelle wegen einer Betriebs&#228;nderung (hier die Stillegung von Filialen und Entlassung von Mitarbeitern im Zusammenhang mit der Neuer&#246;ffnung von Schlecker XL &#8211; Filialen). Mehr folgt, sobald die Entscheidung des Gerichts rechtskr&#228;ftig ist.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/mittelbayerische-richter-ruffel-fur-schlecker-zu-viele-falsche-angaben/' addthis:title='Mittelbayerische: &#8220;Richter-R&#252;ffel f&#252;r Schlecker: Zu viele falsche Angaben&#8221;' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ArbG M&#252;nchen: Einigungsstelle kann bei Ersuchen der Vermittlung durch die Bundesagentur f&#252;r Arbeit erst nach erfolglosem Vermittlungsversuch angerufen werden, § 112 Abs. 2 S. 2 BetrVG.</title>
		<link>http://www.kanzlei-bhp.de/arbg-munchen-einigungsstelle-kann-bei-ersuchen-der-vermittlung-durch-die-bundesagentur-fur-arbeit-erst-nach-erfolglosem-vermittlungsversuch-angerufen-werden/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 17:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Art. 98 ArbGG]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsänderung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesagentur für Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Mitbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[RL 2002/14 EG]]></category>

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		<description><![CDATA[ArbG M&#252;nchen, Beschluss vom 02.04.2009, Az. 30 BV 81/09, rechtskr&#228;ftig I. Zur Vorsitzenden einer Einigungsstelle mit dem Regelungsgegenstand &#8220;Abschluss &#252;ber einen Interessenausgleich und Sozialplan &#252;ber den beabsichtigen Umzug des Bereichs XY vom Standort M zum Standort U (betriebs&#228;ndernde Ma&#223;nahme, Anm. d Verf.)&#8221; wird nach ergebnislosem Vermittlungsversuch vor dem Vorstand der Bundesagentur f&#252;r Arbeit Frau RiArbG [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/arbg-munchen-einigungsstelle-kann-bei-ersuchen-der-vermittlung-durch-die-bundesagentur-fur-arbeit-erst-nach-erfolglosem-vermittlungsversuch-angerufen-werden/' addthis:title='ArbG M&#252;nchen: Einigungsstelle kann bei Ersuchen der Vermittlung durch die Bundesagentur f&#252;r Arbeit erst nach erfolglosem Vermittlungsversuch angerufen werden, § 112 Abs. 2 S. 2 BetrVG.' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ArbG M&#252;nchen, Beschluss vom 02.04.2009, Az. <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=30 BV 81/09" target="_blank" title="ArbG M&uuml;nchen, 02.04.2009 - 30 BV 81/09">30 BV 81/09</a>, rechtskr&#228;ftig</p>
<blockquote><p>I. Zur Vorsitzenden einer Einigungsstelle mit dem Regelungsgegenstand &#8220;Abschluss &#252;ber einen Interessenausgleich und Sozialplan &#252;ber den beabsichtigen Umzug des Bereichs XY vom Standort M zum Standort U <em>(betriebs&#228;ndernde Ma&#223;nahme, Anm. d Verf.)</em>&#8221; wird nach ergebnislosem Vermittlungsversuch vor dem Vorstand der Bundesagentur f&#252;r Arbeit Frau RiArbG H bestellt.</p>
<p>II. Die Anzahl der Beisitzer pro Seite wird auf 4 bestimmt.</p>
<p>III. Im &#220;brigen werden die Antr&#228;ge zur&#252;ckgewiesen.</p></blockquote>
<p>Der Arbeitgeber wollte die Einigungsstelle gem. <a href="http://dejure.org/gesetze/ArbGG/98.html" target="_blank" title="&sect; 98 ArbGG: Entscheidung &uuml;ber die Besetzung der Einigungsstelle">§ 98 ArbGG</a> einsetzen lassen. Vorher hatte er nach Auffassung des Betriebsrats jedoch nicht ausreichend verhandelt &#252;ber den Abschluss eines Interessenausgleichs und Sozialplans gem. <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/111.html" target="_blank" title="&sect; 111 BetrVG: Betriebs&auml;nderungen">§§ 111 ff. BetrVG</a>. Der Betriebsrat hat daraufhin die Bundesagentur f&#252;r Arbeit gem. <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/112.html" target="_blank" title="&sect; 112 BetrVG: Interessenausgleich &uuml;ber die Betriebs&auml;nderung, Sozialplan">§ 112 Abs. 2 S. 2 BetrVG</a> um Vermittlung ersucht. Er war der Auffassung, dass solange diese Vermittlung erfolgt, die Einigungsstelle nicht angerufen werden k&#246;nne, also subsidi&#228;r ist.</p>
<p>Das Arbeitsgericht M&#252;nchen ist dem gefolgt. Der Arbeitgeber hatte seinen urspr&#252;nglichen Antrag in der Verhandlung durch den Passus &#8220;nach ergebnislosem Vermittlungsversuch vor dem Vorstand der Bundesagentur f&#252;r Arbeit&#8221; erg&#228;nzt und diesen Antrag hilfsweise zu seinem urspr&#252;nglichen Antrag gestellt. Der urspr&#252;ngliche Antrag allein auf die Einrichtung der Einigungsstelle wurde zur&#252;ckgewiesen, nur dem Hilfsantrag (&#8220;nach erfolgloser Vermittlung&#8221;) wurde stattgegeben.</p>
<p>Das Arbeitsgericht hat seine Auffassung nach dem Wortlaut des Gesetzes begr&#252;ndet. Nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/112.html" target="_blank" title="&sect; 112 BetrVG: Interessenausgleich &uuml;ber die Betriebs&auml;nderung, Sozialplan">§ 112 Abs. 2 S. 2 BetrVG</a> kann die Einigungsstelle eben erst dann angerufen werden, wenn (die &#252;brigen Bedingungen vorausgesetzt) entweder kein Vermittlungsersuchen an die Bundesagentur erfolgt ist, oder diese erfolglos war.</p>
<p>Nach hiesiger Auffassung musste die Entscheidung &#8211; zumindest was die Vorschaltung der Agentur f&#252;r Arbeit angeht &#8211; auch nach europ&#228;ischem Recht so ergehen.</p>
<p>Die Richtlinie 2002/14 EG sieht in ihrem Artikel 4 eine Konsultationspflicht des Arbeitgebers bez&#252;glich Betriebs&#228;nderungen vor. Artikel 8 der Richtlinie bestimmt in Absatz 1 Satz 2, dass die Mitgliedsstaaten daf&#252;r Sorge tragen m&#252;ssen, dass es geeignete Verwaltungs- und Gerichtsverfahren gibt, mit deren Hilfe die Erf&#252;llung der sich aus dieser Richtlinie (siehe insb. Artikel 4 der Richtlinie) ergebenden Verpflichtung durchgesetzt werden kann. Dies bedeutet auf den hiesigen Fall &#252;bertragen, dass eben der Mitgliedsstaat und hier das Arbeitsgericht M&#252;nchen daf&#252;r Sorge tragen muss, dass es mit der Einschaltung der Bundesagentur f&#252;r Arbeit ein geeignetes Verwaltungsverfahren gibt, die Konsultationsrechte des Betriebsrats zu erf&#252;llen. Zu Erf&#252;llen hei&#223;t in diesem Zusammenhang, dass noch keine Fakten geschaffen werden d&#252;rfen und der Betriebsrat dann erst im Nachgang in irgendeiner Weise informiert wird, sondern dass vor Umsetzung der betriebs&#228;ndernden Ma&#223;nahmen unter anderem eben auch ein Verwaltungsverfahren, hier das Ersuchen der Vermittlung durch die Bundesagentur f&#252;r Arbeit, stattfinden muss, damit die Rechte des Betriebsrats aus der Konsultationsrichtlinie in Verbindung mit dem Betriebsverfassungsgesetz bei Betriebs&#228;nderungen noch erf&#252;llt werden k&#246;nnen.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/arbg-munchen-einigungsstelle-kann-bei-ersuchen-der-vermittlung-durch-die-bundesagentur-fur-arbeit-erst-nach-erfolglosem-vermittlungsversuch-angerufen-werden/' addthis:title='ArbG M&#252;nchen: Einigungsstelle kann bei Ersuchen der Vermittlung durch die Bundesagentur f&#252;r Arbeit erst nach erfolglosem Vermittlungsversuch angerufen werden, § 112 Abs. 2 S. 2 BetrVG.' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>LAG M&#252;nchen 6 TaBVGa 6/08 &#8211; Unterlassungsanspruch bei Betriebs&#228;nderung Entscheidungsgr&#252;nde</title>
		<link>http://www.kanzlei-bhp.de/lag-munchen-6-tabvga-608-unterlassungsanspruch-bei-betriebsanderung-entscheidungsgrunde/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 16:50:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsänderung]]></category>
		<category><![CDATA[LAG München]]></category>
		<category><![CDATA[RL 2002/14 EG]]></category>
		<category><![CDATA[Unterlassungsanspruch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie angek&#252;ndigt stellen wir nunmehr die Entscheidungsgr&#252;nde des LAG M&#252;nchen zum download zur Verf&#252;gung. Zum Inhalt: Im Wege der einstweiligen Verf&#252;gung hat das Landesarbeitsgericht M&#252;nchen die Durchf&#252;hrung einer Betriebs&#228;nderung (hier Betriebsteilverlagerung mit Betriebsabspaltung) untersagt, solange nicht mit dem Betriebsrat ein Interessenausgleich abschlie&#223;end verhandelt worden ist. Dieser Unterlassungsanspruch des Betriebsrats im Zusammenhang mit Betriebs&#228;nderungen ist sehr [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/lag-munchen-6-tabvga-608-unterlassungsanspruch-bei-betriebsanderung-entscheidungsgrunde/' addthis:title='LAG M&#252;nchen 6 TaBVGa 6/08 &#8211; Unterlassungsanspruch bei Betriebs&#228;nderung Entscheidungsgr&#252;nde' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://www.ruedigerhelm.de/?p=263">angek&#252;ndigt</a> stellen wir nunmehr die Entscheidungsgr&#252;nde des LAG M&#252;nchen zum <a href="http://www.ruedigerhelm.de/urteile/LAGMUC6TaBVGa6-08.pdf" target="_blank">download </a>zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Zum Inhalt:</p>
<p>Im Wege der einstweiligen Verf&#252;gung hat das Landesarbeitsgericht M&#252;nchen die Durchf&#252;hrung einer Betriebs&#228;nderung (hier Betriebsteilverlagerung mit Betriebsabspaltung) untersagt, solange nicht mit dem Betriebsrat ein Interessenausgleich abschlie&#223;end verhandelt worden ist.</p>
<p>Dieser Unterlassungsanspruch des Betriebsrats im Zusammenhang mit Betriebs&#228;nderungen ist sehr umstritten; besonders s&#252;ddeutsche Gerichte sind (bzw. waren bis jetzt!) hier zur&#252;ckhaltend. Die erste Instanz hatte daher auch hier dem Betriebsrat deutlich gemacht, dass er vor dem Landesarbeitsgericht in M&#252;nchen keinen Erfolg haben werde, da weder das Arbeitsgericht noch das Landesarbeitsgericht M&#252;nchen bislang einem solchen Anspruch stattgegeben habe.</p>
<p>Den Entscheidungsgr&#252;nden ist nunmehr zu entnehmen, dass allein durch den Erlass einer einstweiligen Verf&#252;gung auf Unterlassung einer Betriebs&#228;nderung eine effektive Sicherung der Beteiligungsrechte des Betriebsrats gew&#228;hrleistet sei. Der Verweis der Gegenansicht, wonach von einer Betriebs&#228;nderung betroffene Arbeitnehmer einen Nachteilsausgleichsanspruch beanspruchen k&#246;nnten (<a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/113.html" target="_blank" title="&sect; 113 BetrVG: Nachteilsausgleich">§ 113 Abs. 3 BetrVG</a>), sofern mit dem Betriebsrat weder ein Interessenausgleich abgeschlossen noch die Interessensausgleichsverhandlungen zu Ende betrieben wurde, gehe fehl. Schlie&#223;lich best&#228;tigt das Gericht die Rechtsprechung u.a. des LAG Hamm und verweist auf die nicht umgesetzte europ&#228;ische Richtlinie 2002/14 EG, wonach die Mitgliedstaaten verpflichtet seien, ein geeignetes Gerichtsverfahren zur Verf&#252;gung zu stellen, durch welches die Erf&#252;llung der Beteiligungsrechte -und zwar <em>vor </em>Einleitung der Ma&#223;nahmen, welche zur Betriebs&#228;nderung f&#252;hren- des Betriebsrats gew&#228;hrleistet sei.</p>
<p>Die Entscheidung kann <a href="http://www.ruedigerhelm.de/urteile/LAGMUC6TaBVGa6-08.pdf" target="_blank">&gt;&gt;hier&lt;&lt;</a> im <a href="http://www.arbg.bayern.de/imperia/md/content/stmas/lag/muenchen/entscheidungen_2008/kammer6/6tabvga6_08.pdf" target="_blank">Volltext </a>eingesehen werden.</p>
<p>Zum urspr&#252;nglichen Beitrag auf dieser Webseite geht es <a href="http://www.ruedigerhelm.de/?p=263">&gt;&gt;hier&lt;&lt;</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/lag-munchen-6-tabvga-608-unterlassungsanspruch-bei-betriebsanderung-entscheidungsgrunde/' addthis:title='LAG M&#252;nchen 6 TaBVGa 6/08 &#8211; Unterlassungsanspruch bei Betriebs&#228;nderung Entscheidungsgr&#252;nde' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>LAG M&#252;nchen best&#228;tigt Unterlassungsanspruch des BR bei Betriebs&#228;nderungen im Wege der einstweiligen Verf&#252;gung</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 09:58:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsänderung]]></category>
		<category><![CDATA[LAG München]]></category>
		<category><![CDATA[RL 2002/14 EG]]></category>
		<category><![CDATA[Unterlassungsanspruch]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Wege der einstweiligen Verf&#252;gung hat das Landesarbeitsgericht M&#252;nchen (6 TaBVGa 6/08) die Durchf&#252;hrung einer Betriebs&#228;nderung (hier Betriebsteilverlagerung mit Betriebsabspaltung) untersagt, solange nicht mit dem Betriebsrat ein Interessenausgleich abschlie&#223;end verhandelt worden ist. Wie man der Literatur entnehmen kann, ist der Unterlassungsanspruch des Betriebsrats im Zusammenhang mit Betriebs&#228;nderungen umstritten; besonders s&#252;ddeutsche Gerichte sind hier zur&#252;ckhaltend. Die [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/lag-munchen-bestatigt-unterlassungsanspruch-des-br-bei-betriebsanderungen-im-wege-der-einstweiligen-verfugung/' addthis:title='LAG M&#252;nchen best&#228;tigt Unterlassungsanspruch des BR bei Betriebs&#228;nderungen im Wege der einstweiligen Verf&#252;gung' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Wege der einstweiligen Verf&#252;gung hat das Landesarbeitsgericht M&#252;nchen (<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=6 TaBVGa 6/08" target="_blank" title="LAG M&uuml;nchen, 22.12.2008 - 6 TaBVGa 6/08">6 TaBVGa 6/08</a>) die Durchf&#252;hrung einer Betriebs&#228;nderung (hier Betriebsteilverlagerung mit Betriebsabspaltung) untersagt, solange nicht mit dem Betriebsrat ein Interessenausgleich abschlie&#223;end verhandelt worden ist.</p>
<p>Wie man der Literatur entnehmen kann, ist der Unterlassungsanspruch des Betriebsrats im Zusammenhang mit Betriebs&#228;nderungen umstritten; besonders s&#252;ddeutsche Gerichte sind hier zur&#252;ckhaltend. Die erste Instanz hatte daher auch hier dem Betriebsrat deutlich gemacht, dass er vor dem Landesarbeitsgericht in M&#252;nchen keinen Erfolg haben werde, da weder das Arbeitsgericht M&#252;nchen noch das Landesarbeitsgericht M&#252;nchen bislang diesem Anspruch stattgegeben h&#228;tten. Gerade auch vor diesem Hintergrund ist die Entscheidung des LAG M&#252;nchen bemerkenswert.</p>
<p><span id="more-263"></span></p>
<p>Der Verf&#252;gungsanspruch war unserer Ansicht nach gegeben, da vor dem Hintergrund der nicht umgesetzten Richtlinie 2002/14 EG (Konsultationsrichtlinie) die einstweilige Verf&#252;gung das einzige Mittel ist, welches geeignet und erforderlich ist, den Beteiligungsanspruch des Betriebsrats wie auch die Rechte der Arbeitnehmer zu sch&#252;tzen.</p>
<blockquote><p>Auszug aus der Richtlinie 2002/14 EG</p>
<p>Artikel 4 &#8211; Modalit&#228;ten der Unterrichtung und Anh&#246;rung<br />
(1) Im Einklang mit den in Artikel 1 dargelegten Grunds&#228;tzen und unbeschadet etwaiger geltender einzelstaatlicher Bestimmungen und/oder Gepflogenheiten, die f&#252;r die Arbeitnehmer g&#252;nstiger sind, bestimmen die Mitgliedstaaten entsprechend diesem Artikel im Einzelnen, wie das Recht auf Unterrichtung und Anh&#246;rung auf der geeigneten Ebene wahrgenommen wird.</p>
<p>(2) Unterrichtung und Anh&#246;rung umfassen</p>
<p>a) die Unterrichtung &#252;ber die j&#252;ngste Entwicklung und die wahrscheinliche Weiterentwicklung der T&#228;tigkeit und der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens oder des Betriebs;<br />
b) die Unterrichtung und Anh&#246;rung zu Besch&#228;ftigungssituation, Besch&#228;ftigungsstruktur und wahrscheinlicher Besch&#228;ftigungsentwicklung im Unternehmen oder Betrieb sowie zu gegebenenfalls geplanten antizipativen Ma&#223;nahmen, insbesondere bei einer Bedrohung f&#252;r die Besch&#228;ftigung;<br />
c) die <strong>Unterrichtung und Anh&#246;rung zu Entscheidungen, die wesentliche Ver&#228;nderungen der Arbeitsorganisation oder der Arbeitsvertr&#228;ge mit sich bringen k&#246;nnen,</strong> einschlie&#223;lich solcher, die Gegenstand der in Artikel 9 Absatz 1 genannten Gemeinschaftsbestimmungen sind.</p>
<p>(3) Die Unterrichtung erfolgt zu einem Zeitpunkt, in einer Weise und in einer inhaltlichen Ausgestaltung, die dem Zweck angemessen sind und es insbesondere den Arbeitnehmervertretern erm&#246;glichen, die Informationen angemessen zu pr&#252;fen und gegebenenfalls die Anh&#246;rung vorzubereiten.</p>
<p>(4) Die Anh&#246;rung erfolgt<br />
a) zu einem Zeitpunkt, in einer Weise und in einer inhaltlichen Ausgestaltung, die dem<br />
Zweck angemessen sind;<br />
b) auf der je nach behandeltem Thema relevanten Leitungs- und Vertretungsebene;<br />
c) auf der Grundlage der vom Arbeitgeber gem&#228;&#223; Artikel 2 Buchstabe f) zu liefernden Informationen und der Stellungnahme, zu der die Arbeitnehmervertreter berechtigt sind;<br />
d) in einer Weise, die es den Arbeitnehmervertretern gestattet, mit dem Arbeitgeber<br />
zusammenzukommen und eine mit Gr&#252;nden versehene Antwort auf ihre etwaige<br />
Stellungnahme zu erhalten;<br />
e) mit dem Ziel, eine Vereinbarung &#252;ber die in Absatz 2 Buchstabe c) genannten<br />
Entscheidungen, die unter die Leitungsbefugnis des Arbeitgebers fallen, zu erreichen.</p>
<p>Artikel 8 &#8211; Durchsetzung der Rechte<br />
(1) F&#252;r den Fall der Nichteinhaltung dieser Richtlinie durch den Arbeitgeber oder durch die Arbeitnehmervertreter sehen die Mitgliedstaaten geeignete Ma&#223;nahmen vor. Sie sorgen insbesondere daf&#252;r, dass es <strong>geeignete Verwaltungs- und Gerichtsverfahren</strong> gibt, mit deren Hilfe die <strong>Erf&#252;llung </strong>der sich aus dieser Richtlinie ergebenden Verpflichtungen durchgesetzt werden kann.<br />
(2) Die Mitgliedstaaten sehen angemessene Sanktionen vor, die im Falle eines Versto&#223;es gegen diese Richtlinie durch den Arbeitgeber oder durch die Arbeitnehmervertreter Anwendung finden; die Sanktionen m&#252;ssen wirksam, angemessen und abschreckend sein.</p></blockquote>
<p>Diese Richtlinie wurde nicht umgesetzt, trotz Ablaufs der Frist, ist aber bei der Anwendung innerstaatlichen Rechts im Wege der europarechtskonformen Auslegung von den Gerichten zu ber&#252;cksichtigen. Das LAG Hamm hat nun auch in bereits st&#228;ndiger Rechtsprechung neben anderen Gerichten dem Unterlassungsanspruch des Betriebsrats im Eilverfahren in &#228;hnlichen Konstellationen stattgegeben (Arbeitsgericht Flensburg 2 BVGa 2/08, 24.01.2008, LAG Schleswig-Holstein vom 20.07.2007, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=3 TaBVGa 1/07" target="_blank" title="(2 zugeordnete Entscheidungen)">3 TaBVGa 1/07</a>, LAG Hamm vom 30.07.2007, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=10 TaBVGa 17/07" target="_blank" title="LAG Hamm, 30.07.2007 - 10 TaBVGa 17/07">10 TaBVGa 17/07</a>, LAG Hamm vom 30.04.2008, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=13 TaBVGa 8/08" target="_blank" title="LAG Hamm, 30.04.2008 - 13 TaBVGa 8/08">13 TaBVGa 8/08</a>).</p>
<p>Essenz ist, dass von den mitgliedstaatlichen Gerichten zu gew&#228;hrleisten ist, dass die Erf&#252;llung der Konsultationsrechte des Betriebsrats durch geeignete Ma&#223;nahmen und Verwaltungsverfahren gew&#228;hrleistet bleibt. Dies geht nur durch eine Unterlassung im Vorfeld; alles andere f&#252;hre zu einer L&#246;sung der Situation im Nachhinein und Rechte des Betriebsrats wie auch der Arbeitnehmer drohen durch die arbeitgeberseitige Schaffung umfangreicher Fakten zur Theorie zu werden, welche praktisch nicht –mehr- umsetzbar sind. Auch nach Ansicht des LAG Hamm kann man die Arbeitnehmer bzw. den Betriebsrat nicht auf den m&#246;glichen Nachteilsausgleichsanspruch gem. <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/113.html" target="_blank" title="&sect; 113 BetrVG: Nachteilsausgleich">§ 113 Abs. 3 BetrVG</a> verweisen.</p>
<p><em>Sobald hiesig die Entscheidungsgr&#252;nde der Entscheidung des LAG M&#252;nchen vorliegen, werden sie ebenfalls an dieser Stelle ver&#246;ffentlicht werden.</em></p>
<p><a href="http://www.ruedigerhelm.de/urteile/ProtokollLAGMuenchen221208.pdf" target="_blank">Volltext des Protokolls des LAG M&#252;nchen, 6 Ta BVGa 6/08, vom 22.12.2008</a></p>
<p><a href="http://www.ruedigerhelm.de/downloads/2002-14-EG%20Konsultationsrichtlinie.pdf" target="_blank">Volltext der Richtlinie (Konsultationsrichtlinie) 2002/14 EG</a></p>
<p><strong><a href="http://www.ruedigerhelm.de/?p=268">NEU Entscheidungsgr&#252;nde der hiesigen Entscheidung des LAG M&#252;nchen gibt es &gt;&gt;hier&lt;&lt;</a></strong>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/lag-munchen-bestatigt-unterlassungsanspruch-des-br-bei-betriebsanderungen-im-wege-der-einstweiligen-verfugung/' addthis:title='LAG M&#252;nchen best&#228;tigt Unterlassungsanspruch des BR bei Betriebs&#228;nderungen im Wege der einstweiligen Verf&#252;gung' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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