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	<title>kanzlei bell.helm.partnerInnen - Arbeitsrechtler in München &#187; Betriebsrat</title>
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	<description>Menschenrechte im Betrieb</description>
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		<title>ArbG M&#252;nchen: Betriebsratsmitglied hat Anspruch auf Entfristung</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 09:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Entfristungsanspruch]]></category>
		<category><![CDATA[RiLi 2002 14/EG]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Jahresausklang m&#246;chten wir Euch/Ihnen ein wie wir meinen hervorragendes Urteil des Arbeitsgerichts M&#252;nchen zur Verf&#252;gung stellen, welches die Rechte der Betriebsratsmitglieder ungemein st&#228;rkt. Der Fall: Ein Arbeitnehmer mit einem befristeten Vertrag wird in den Betriebsrat gew&#228;hlt. W&#228;hrend seiner Amtszeit l&#228;uft aber die Befristung des Arbeitsvertrages aus, so dass sein Arbeitsverh&#228;ltnis und damit auch sein [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/betriebsratsmitglied-anspruch-entfristung/' addthis:title='ArbG M&#252;nchen: Betriebsratsmitglied hat Anspruch auf Entfristung' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Jahresausklang m&#246;chten wir Euch/Ihnen ein wie wir meinen hervorragendes Urteil des Arbeitsgerichts M&#252;nchen zur Verf&#252;gung stellen, welches die Rechte der Betriebsratsmitglieder ungemein st&#228;rkt.</p>
<h3>Der Fall:</h3>
<p>Ein Arbeitnehmer mit einem befristeten Vertrag wird in den Betriebsrat gew&#228;hlt. W&#228;hrend seiner Amtszeit l&#228;uft aber die Befristung des Arbeitsvertrages aus, so dass sein Arbeitsverh&#228;ltnis und damit auch sein Mandat vorzeitig und ohne jeglichen weiteren Schutz zu enden droht. Da in der Regel jeder Arbeitnehmer zun&#228;chst alles daran setzt, dass sein Vertrag entfristet, d.h. verl&#228;ngert bzw. in einen unbefristeten &#8220;normalen&#8221; Arbeitsvertrag umgewandelt wird, ist es leider sehr wahrscheinlich, dass sich dieser Kollege nicht f&#252;r den Betriebsrat engagieren wird. Zumindest wird er wohl eher zur&#252;ckhaltend agieren. Betriebsratskollegen mit unbefristetetn Vertr&#228;gen haben den besonderen K&#252;ndigungsschutz des <a href="http://dejure.org/gesetze/KSchG/15.html" target="_blank" title="&sect; 15 KSchG: Unzul&auml;ssigkeit der K&uuml;ndigung">§ 15 KSchG</a>, damit ihre Mandatsaus&#252;bung entsprechend gesch&#252;tzt ist und sie eben keine Sanktionen bef&#252;rchten m&#252;ssen, setzen sie sich allzu stark f&#252;r die Belegschaft und gegen den Arbeitgeber ein.<br />
Auszubildende haben zudem den besonderen Status, dass sie gem. <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/78a.html" target="_blank" title="&sect; 78a BetrVG: Schutz Auszubildender in besonderen F&auml;llen">§ 78a Abs. 2 BetrVG</a> nach ihrer Ausbidlung in ein Arbeitsverh&#228;ltnis &#252;bernommen werden m&#252;ssen, wenn sie diesen Wunsch rechtzeitig gegen&#252;ber dem Arbeitgeber angezeigt haben.</p>
<h3>Die Entscheidung:</h3>
<p>Das Arbeitsgericht M&#252;nchen hat mit Urteil vom 08.10.2010, AZ 24 Ca 861/10 (rechtskr&#228;ftig), nun den Schutz der Betriebsratsmitglieder mit befristetem Arbeitsvertrag nun erheblich gest&#228;rkt. Werden sie in den Betriebsrat gew&#228;hlt, so darf ihr Amt nicht durch die ablaufende Befristung enden: sie m&#252;ssen entfristet werden.</p>
<h3>Im Einzelnen:</h3>
<p>Die Befristung kann nicht auf <a href="http://dejure.org/gesetze/TzBfG/14.html" target="_blank" title="&sect; 14 TzBfG: Zul&auml;ssigkeit der Befristung">§ 14 Abs. 2 TzBfG</a> (sachgrundlose Befristung in den ersten 2 Jahren des Arbeitsverh&#228;ltnisses) gest&#252;tzt werden. Nach <a href="http://www.ruedigerhelm.de/gesetze-richtlinien/konsultationsrichtlinie-rl-200214-eg/" target="_blank">Art. 7 der Richtlinie 2002/14 EG</a> darf diese Vorschrift nicht als Rechtfertigung f&#252;r die Befristung herangezogen werden, wenn ein Arbeitnehmer zum Betriebsrat gew&#228;hlt worden ist. Im deutschen Arbeitsrecht bestehe insoweit eine Regelungsl&#252;cke. Es gew&#228;hre keinen ausreichenden arbeitsrechtlichen Mindestschutz vor der Beendigung durch Fristablauf. Dies zu gew&#228;hrleisten sei aber in Art. 7 2002/14 EG in Verbindung mit der seit 01.12.2009 geltenden Europ&#228;ischen Grundrechtscharta sei eine Verpflichtung der Mitgliedstaaten (siehe Schlussantrag des Generalanwalts vom 29.10.2009 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=C-405/08" target="_blank" title="(2 zugeordnete Entscheidungen)">C-405/08</a> Abs. 51 und 52 und Urteil des EuGH vom 11.02.2010 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=C-405/08" target="_blank" title="(2 zugeordnete Entscheidungen)">C-405/08</a> Abs. 58 und 59).</p>
<p>Die Richtlinie 2002/14 EG verlangt also nach einem besonderen Schutz der im nationalen Recht f&#252;r den Interessenausgleich zust&#228;ndigen Personen, sprich Betriebsratsmitglieder.</p>
<p>F&#252;r Auszubildende sei mit <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/78a.html" target="_blank" title="&sect; 78a BetrVG: Schutz Auszubildender in besonderen F&auml;llen">§ 78a BetrVG</a> bereits eine enstsprechende Regelungsl&#252;cke geschlossen worden.</p>
<p>Dem aktiven Betriebsrat stehe aber derzeit kein ausreichender arbeitsrechtlicher Mindestschutz zur Seite, wenn andere Arbeitnehmer, die nicht Betriebsratsmitglieder waren, einen Fortsetzungsvertrag bekommen.</p>
<p>Diese Situation widerspricht dem Ziel des <a href="http://www.europarl.europa.eu/charter/pdf/text_de.pdf" target="_blank">Art 27. der Europ&#228;ischen Grundrechtecharta</a>, wonach ein Anh&#246;rungsrecht f&#252;r die Arbeitnehmervertreter zu gew&#228;hrleisten ist. Bedeutung des Anh&#246;rungsrecht ist es, dass Arbeitnehmervertreter tats&#228;chlich in die Lage versetzt werden sollen, ihre Ansichten auch offen gegen&#252;ber dem Arbeitgeber zu &#228;u&#223;ern. <a href="http://dejure.org/gesetze/KSchG/15.html" target="_blank" title="&sect; 15 KSchG: Unzul&auml;ssigkeit der K&uuml;ndigung">§ 15 KSchG</a> und <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/103.html" target="_blank" title="&sect; 103 BetrVG: Au&szlig;erordentliche K&uuml;ndigung und Versetzung in besonderen F&auml;llen">§ 103 BetrVG</a>, die diesen Schutz an sich gew&#228;hrleisten sollen, erfassen jedoch nicht die Beendigung des Arbeitsverh&#228;ltnisses durch Fristablauf.</p>
<p>Daher steht zu bef&#252;rchten, dass ein Arbeitnehmer mit befristetem Arbeitsvertrag entweder vom Amt des Betriebsrats ganz abgehalten wird oder im Amt seine Meinung nicht klar &#228;u&#223;ern wird. Zudem sei es im Nachgang sehr schwer zu &#252;berpr&#252;fen, ob der Vertrag wegen seiner Betriebsratst&#228;tigkeit nicht verl&#228;ngert wurde. Der Arbeitnehmer trage die Beweislast f&#252;r den Missbrauch. Das ist unvereinbar mit den genannten Zielen des Europ&#228;ischen Rechts.</p>
<h3>Ergebnis:</h3>
<p>Eine Analogie zu <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/78a.html" target="_blank" title="&sect; 78a BetrVG: Schutz Auszubildender in besonderen F&auml;llen">§ 78a BetrVG</a> komme zwar nach Ansicht des Gerichts nicht in Betracht. Die Vorschrift des <a href="http://dejure.org/gesetze/TzBfG/14.html" target="_blank" title="&sect; 14 TzBfG: Zul&auml;ssigkeit der Befristung">§ 14 Abs. 2 TzBfG</a> d&#252;rfe jedoch nur eingeschr&#228;nkt Anwendung finden und ist richtlinienkonform auszulegen (vgl. hier auch Rechtssache Helm / Mangold &#8211; EuGH, Urteil vom 22. 11. 2005 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=C-144/ 04" target="_blank" title="(2 zugeordnete Entscheidungen)">C-144/ 04</a> &#8211; Rn. 82/83).</p>
<p>Das Arbeitsverh&#228;ltnis eines nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/14.html" target="_blank" title="&sect; 14 BetrVG: Wahlvorschriften">§ 14 Abs. 2 BetrVG</a> befristet besch&#228;ftigten Betriebsratsmitglied darf daher nicht durch Ablauf der Befristung enden. Der betroffene Arbeitnehmer hat umgekehrt einen Anspruch auf Entfristung.</p>
<h4>Anmerkung:</h4>
<p>Wir begr&#252;&#223;en die Entscheidung ungemein, hebt sie doch die Bedeutung des Europ&#228;ischen Rechts zum Schutz der Arbeitnehmervertreter hervor und st&#228;rkt die hiesigen engagierten Betriebsr&#228;te. Noch ist das Urteil nicht rechtskr&#228;ftig, aber wir werden alles daran setzen, dieses Urteil aufrecht zu erhalten und diese Rechtsprechung zu verbreiten.</p>
<p>Das Urteil finden Sie &gt;&gt;<a href="http://www.ruedigerhelm.de/downloads/Entfristungsanspruch.pdf" target="_blank">hier im Volltext als PDF</a>&lt;&lt; zum Herunterladen.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/betriebsratsmitglied-anspruch-entfristung/' addthis:title='ArbG M&#252;nchen: Betriebsratsmitglied hat Anspruch auf Entfristung' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Verg&#252;tungsanspruch des Betriebsratsmitglieds w&#228;hrend eines Verfahrens nach § 103 BetrVG</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 14:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitshilfen für Betriebsräte]]></category>
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		<category><![CDATA[§ 103 BetrVG]]></category>

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		<description><![CDATA[RAe Volker Lehmann, Michael Huber und R&#252;diger Helm haben in der aktuellen Ausgabe der AiB, Ausgabe November 2010 &#8211; S. 689ff. einen Artikel zum Thema des Verg&#252;tungsanspruchs eines Betriebsratsmitglieds w&#228;hrend eines Verfahrens nach § 103 BetrVG ver&#246;ffentlicht. Das Arbeitsgericht M&#252;nchen sagt in seiner rechtskr&#228;ftigen Entscheidung vom 06.07.2010, AZ 26 Ca 2220/10: “Es ist einem suspendierten [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/verguetungsanspruch-betriebsratsmitglied-103-betrvg/' addthis:title='Verg&#252;tungsanspruch des Betriebsratsmitglieds w&#228;hrend eines Verfahrens nach § 103 BetrVG' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>RAe Volker Lehmann, Michael Huber und R&#252;diger Helm haben in der aktuellen Ausgabe der AiB, Ausgabe November 2010 &#8211; S. 689ff. einen Artikel zum Thema des Verg&#252;tungsanspruchs eines Betriebsratsmitglieds w&#228;hrend eines Verfahrens nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/103.html" target="_blank" title="&sect; 103 BetrVG: Au&szlig;erordentliche K&uuml;ndigung und Versetzung in besonderen F&auml;llen">§ 103 BetrVG</a> ver&#246;ffentlicht.</p>
<p>Das Arbeitsgericht M&#252;nchen sagt in seiner rechtskr&#228;ftigen Entscheidung vom 06.07.2010, AZ <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=26 Ca 2220/10" target="_blank" title="ArbG M&uuml;nchen, 06.07.2010 - 26 Ca 2220/10">26 Ca 2220/10</a>:</p>
<blockquote><p>“Es ist einem suspendierten Betriebratsmitglied, das vom Arbeitgeber w&#228;hrend der Laufzeit eines Verfahrens nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/103.html" target="_blank" title="&sect; 103 BetrVG: Au&szlig;erordentliche K&uuml;ndigung und Versetzung in besonderen F&auml;llen">§ 103 Abs. 2 BetrVG</a> von der Arbeitsleistung freigestellt ist,  nicht zumutbar ein anderes  vom Arbeitgeber vermitteltes Arbeitsverh&#228;ltnis einzugehen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Der vollst&#228;ndige Artikel kann <a href="http://www.ruedigerhelm.de/downloads/AiBNovember103BetrVG.pdf" target="_blank"><strong>&gt;&gt;hier&lt;&lt;</strong></a> heruntergeladen werden.</p>
<p>Wir hatten <a href="http://www.ruedigerhelm.de/betriebsratsmitglied-behaelt-lohnanspruch-waehrend-eines-zustimmungsersetzungsverfahrens-103-betrvg/" target="_self">an dieser Stelle</a> bereits dar&#252;ber berichtet.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/verguetungsanspruch-betriebsratsmitglied-103-betrvg/' addthis:title='Verg&#252;tungsanspruch des Betriebsratsmitglieds w&#228;hrend eines Verfahrens nach § 103 BetrVG' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Beschwerdestelle nach AGG und Mitbestimmung des Betriebsrats</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 14:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Beschwerde]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Einigungsstelle]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 21. Juli 2009 &#8211; 1 ABR 42/08 &#8220;Beschwerdestelle nach AGG und Mitbestimmung des Betriebsrats Der Betriebsrat hat mitzubestimmen bei der Einf&#252;hrung und Ausgestaltung des Verfahrens, in dem Arbeitnehmer ihr Beschwerderecht nach dem AGG wahrnehmen k&#246;nnen. Gem&#228;&#223; § 13 Abs. 1 Satz 1 AGG haben die Besch&#228;ftigten das Recht, sich bei den zust&#228;ndigen [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/beschwerdestelle-agg-mitbestimmung-betriebsrat/' addthis:title='Beschwerdestelle nach AGG und Mitbestimmung des Betriebsrats' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 21. Juli 2009 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1 ABR 42/08" target="_blank" title="BAG, 21.07.2009 - 1 ABR 42/08">1 ABR 42/08</a></p>
<blockquote><p>&#8220;Beschwerdestelle nach AGG und Mitbestimmung des Betriebsrats</p>
<p>Der Betriebsrat hat mitzubestimmen bei der Einf&#252;hrung und Ausgestaltung des Verfahrens, in dem Arbeitnehmer ihr Beschwerderecht nach dem AGG wahrnehmen k&#246;nnen. Gem&#228;&#223; <a href="http://dejure.org/gesetze/AGG/13.html" target="_blank" title="&sect; 13 AGG: Beschwerderecht">§ 13 Abs. 1 Satz 1 AGG</a> haben die Besch&#228;ftigten das Recht, sich bei den zust&#228;ndigen Stellen des Betriebs oder des Unternehmens zu beschweren, wenn sie sich aus einem der im AGG genannten Gr&#252;nde &#8211; zB. wegen ihres Geschlechts, ihrer Religion oder ihres Alters &#8211; benachteiligt f&#252;hlen. Nach <a href="http://dejure.org/gesetze/AGG/12.html" target="_blank" title="&sect; 12 AGG: Ma&szlig;nahmen und Pflichten des Arbeitgebers">§ 12 Abs. 5 AGG</a> muss der Arbeitgeber die hierf&#252;r zust&#228;ndige Stelle im Betrieb bekannt machen. Die Beachtung eines bestimmten Verfahrens, um sich zu beschweren, ist nicht vorgeschrieben. Seine Einf&#252;hrung und Ausgestaltung unterf&#228;llt nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/87.html" target="_blank" title="&sect; 87 BetrVG: Mitbestimmungsrechte">§ 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG</a> der Mitbestimmung des Betriebsrats. Der Betriebsrat kann zu diesem Zweck selbst initiativ werden und ein Beschwerdeverfahren &#252;ber die Einigungsstelle durchsetzen. Dagegen hat er kein Mitbestimmungsrecht bei der Frage, wo der Arbeitgeber die Beschwerdestelle errichtet und wie er diese personell besetzt. Hierbei handelt es sich um mitbestimmungsfreie organisatorische Entscheidungen. Errichtet der Arbeitgeber eine &#252;berbetriebliche Beschwerdestelle, steht das Mitbestimmungsrecht beim Beschwerdeverfahren nicht dem &#246;rtlichen Betriebsrat, sondern dem Gesamtbetriebsrat zu.</p>
<p>Der Erste Senat des Bundesarbeitsgerichts wies daher den Antrag eines Betriebsrats ab, mit dem dieser ein Mitbestimmungsrecht hinsichtlich des Ortes der Errichtung und der personellen Besetzung der Beschwerdestelle geltend machte. Der auf Feststellung eines Initiativrechts zur Einf&#252;hrung eines Beschwerdeverfahrens gerichtete Antrag hatte im Ergebnis ebenfalls keinen Erfolg. Die Arbeitgeberin hatte eine &#252;berbetriebliche Beschwerdestelle eingerichtet. Das Mitbestimmungsrecht steht deshalb dem Gesamtbetriebsrat zu.&#8221; (Pressemitteilung BAG)</p></blockquote>
<p>Selbstverst&#228;ndlich jedoch hat der Betriebsrat M&#246;glichkeiten, eine Einigungsstelle nach einer Beschwerde gem. §§ <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/84.html" target="_blank" title="&sect; 84 BetrVG: Beschwerderecht">84</a>, <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/85.html" target="_blank" title="&sect; 85 BetrVG: Behandlung von Beschwerden durch den Betriebsrat">85 BetrVG</a> anzurufen und gegebenenfalls gerichtlich einsetzen zu lassen:</p>
<p>&#8220;<em>Eine Einigungsstelle ist nicht offensichtlich unzust&#228;ndig, wenn sie  wegen einer Arbeitnehmerbeschwerde, die den Vorwurf des Mobbings  enth&#228;lt, angerufen wird.</em>&#8221; LAG Hamm vom 05.10.2009 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=10 TaBV 63/09" target="_blank" title="LAG Hamm, 05.10.2009 - 10 TaBV 63/09">10 TaBV 63/09</a></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/beschwerdestelle-agg-mitbestimmung-betriebsrat/' addthis:title='Beschwerdestelle nach AGG und Mitbestimmung des Betriebsrats' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>BAG: Internet f&#252;r den Betriebsrat</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 15:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Internetzugang]]></category>
		<category><![CDATA[Sachmittel]]></category>
		<category><![CDATA[§ 40 BetrVG]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesarbeitsgericht: Internet f&#252;r den Betriebsrat Der Betriebsrat kann vom Arbeitgeber die Bereitstellung eines Internetanschlusses jedenfalls dann verlangen, wenn er bereits &#252;ber einen PC verf&#252;gt, im Betrieb ein Internetanschluss vorhanden ist, die Freischaltung des Internetzugangs f&#252;r den Betriebsrat keine zus&#228;tzlichen Kosten verursacht und der Internetnutzung durch den Betriebsrat keine sonstigen berechtigten Belange des Arbeitgebers entgegenstehen. Nach [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/bag-internet-fuer-den-betriebsrat/' addthis:title='BAG: Internet f&#252;r den Betriebsrat' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesarbeitsgericht: Internet f&#252;r den Betriebsrat</p>
<blockquote><p>Der Betriebsrat kann vom Arbeitgeber die Bereitstellung eines Internetanschlusses jedenfalls dann verlangen, wenn er bereits &#252;ber einen PC verf&#252;gt, im Betrieb ein Internetanschluss vorhanden ist, die Freischaltung des Internetzugangs f&#252;r den Betriebsrat keine zus&#228;tzlichen Kosten verursacht und der Internetnutzung durch den Betriebsrat keine sonstigen berechtigten Belange des Arbeitgebers entgegenstehen. Nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/40.html" target="_blank" title="&sect; 40 BetrVG: Kosten und Sachaufwand des Betriebsrats">§ 40 Abs. 2 BetrVG</a> hat der Arbeitgeber dem Betriebsrat f&#252;r die laufende Gesch&#228;ftsf&#252;hrung in dem erforderlichen Umfang auch Informations- und Kommunikationstechnik zur Verf&#252;gung zu stellen. Dazu geh&#246;rt das Internet.</p>
<p>Der Siebte Senat des Bundesarbeitsgerichts hat daher, wie bereits die Vorinstanzen, dem Antrag eines Betriebsrats stattgegeben, der von der Arbeitgeberin einen Zugang zum Internet f&#252;r den ihm zur Verf&#252;gung stehenden PC verlangt hat. Die Leitung des von der Arbeitgeberin betriebenen Baumarkts, f&#252;r den der Betriebsrat gebildet ist, verf&#252;gt &#252;ber einen Internetanschluss. Durch die Freischaltung des dem Betriebsrat zur Verf&#252;gung gestellten PC entstehen f&#252;r die Arbeitgeberin keine zus&#228;tzlichen Kosten. Auch sonstige der Internetnutzung durch den Betriebsrat entgegenstehende berechtigte Belange hatte die Arbeitgeberin nicht geltend gemacht.</p></blockquote>
<p>Bundesarbeitsgericht, Beschluss vom 20. Januar 2010 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7 ABR 79/08" target="_blank" title="BAG, 20.01.2010 - 7 ABR 79/08">7 ABR 79/08</a></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/bag-internet-fuer-den-betriebsrat/' addthis:title='BAG: Internet f&#252;r den Betriebsrat' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Buchempfehlung:  &#8220;Ihr kriegt mich nicht klein&#8221; von Ulrike Schramm-de Robertis</title>
		<link>http://www.kanzlei-bhp.de/buchempfehlung-ihr-kriegt-mich-nicht-klein-von-ulrike-schramm-de-robertis/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 09:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[de Robertis]]></category>
		<category><![CDATA[Lidl]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verlag schreibt &#252;ber das Buch: Eine Frau, die Nein sagt Ein Buch, das Mut macht Ulrike Schramm-de Robertis arbeitet schon immer im Einzelhandel. Bei KiK, Plus und Lidl erlebte sie schlechte Arbeitsbedingungen, Leistungsdruck und autorit&#228;re Vorgesetzte. Doch alles wollte sich die Mutter von f&#252;nf Kindern nicht gefallen lassen. Sie hat sich gewehrt – mit [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/buchempfehlung-ihr-kriegt-mich-nicht-klein-von-ulrike-schramm-de-robertis/' addthis:title='Buchempfehlung:  &#8220;Ihr kriegt mich nicht klein&#8221; von Ulrike Schramm-de Robertis' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verlag schreibt &#252;ber das Buch:</p>
<blockquote><p><strong>Eine Frau, die Nein sagt<br />
Ein Buch, das Mut macht</strong></p>
<p>Ulrike Schramm-de Robertis arbeitet schon immer im Einzelhandel. Bei KiK, Plus und Lidl erlebte sie schlechte Arbeitsbedingungen, Leistungsdruck und autorit&#228;re Vorgesetzte. Doch alles wollte sich die Mutter von f&#252;nf Kindern nicht gefallen lassen. Sie hat sich gewehrt – mit Erfolg. Heute ist sie eine von weniger als zehn Betriebsr&#228;ten in den &#252;ber 3000 Lidl-Filialen in Deutschland. In diesem Buch erz&#228;hlt sie ihre Geschichte.</p>
<p>Hauptsache billig – dieses Motto von Lidl und anderen Discountern gilt nicht nur f&#252;r die Produkte, sondern auch f&#252;r den Umgang mit ihren Mitarbeitern. Unbezahlte &#220;berstunden, ungeheurer Arbeitsdruck und Willk&#252;r von Vorgesetzten geh&#246;ren zum Alltag. Setzen sich Besch&#228;ftigte dagegen zur Wehr – zum Beispiel durch die Gr&#252;ndung von Betriebsr&#228;ten –, ist systematische Einsch&#252;chterung bis hin zu Psychoterror die Reaktion. Dies musste auch Ulrike Schramm-de Robertis erleben, als sie in einer s&#252;ddeutschen Lidl-Filiale die Wahl einer Besch&#228;ftigtenvertretung initiierte. Doch sie blieb standhaft. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen setzte Schramm-de Robertis sich schlie&#223;lich durch.</p>
<p>Dieses Buch soll Mut machen. Es zeigt, dass eine einfache Angestellte gegen einen scheinbar allm&#228;chtigen Gro&#223;konzern bestehen kann. Dabei will sie nichts anderes als ihr Recht – das Recht auf faire Arbeitsbedingungen, freie Meinungs&#228;u&#223;erung und die Wahl eines Betriebsrats. In ihrem Buch schildert sie ihre Erlebnisse als Besch&#228;ftigte eines Konzerns, der in der &#214;ffentlichkeit wie kaum ein zweiter mit Skandalen und Ausbeutung assoziiert wird. Es ist ein Pl&#228;doyer, nicht alles widerstandslos hinzunehmen. Quelle: <a href="http://www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462041859" target="_blank">KiWi Verlag</a></p></blockquote>
<p>Erscheinungsdatum: 22. Februar 2010</p>
<p>Wir sind gespannt auf das Buch und legen Ihnen / Euch die Lekt&#252;re ans Herz. Auf den Seiten von ver.di erf&#228;hrt man mehr &#252;ber die (Co-)Autorin: <a href="http://lidl.verdi.de/lidl-beschaeftigte/aktuell/die_widerstaendige" target="_blank">Die Widerst&#228;ndige</a>.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/buchempfehlung-ihr-kriegt-mich-nicht-klein-von-ulrike-schramm-de-robertis/' addthis:title='Buchempfehlung:  &#8220;Ihr kriegt mich nicht klein&#8221; von Ulrike Schramm-de Robertis' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>LAG K&#246;ln: Arbeitgeber muss Kosten f&#252;r die Schulung eines Betriebsrats &#252;ber Strafvorschriften tragen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 14:32:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Erforderlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schulungskosten]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung des LAG K&#246;ln: Das Landesarbeitsgericht K&#246;ln hat in einem rechtskr&#228;ftig gewordenen Beschluss entschieden, dass jedenfalls in Gro&#223;unternehmen die Kenntnis von Strafvorschriften der Betriebsverfassung (§§ 119 und 120 des Betriebsverfassungsgesetzes) zum Grundlagenwissen von Betriebsr&#228;ten geh&#246;rt, f&#252;r das der Arbeitgeber die Schulungskosten tragen muss. Dabei hat das Gericht insbesondere die Strafbestimmung des § 119 Abs. 1 [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/lag-koln-arbeitgeber-muss-kosten-fur-die-schulung-eines-betriebsrats-uber-strafvorschriften-tragen/' addthis:title='LAG K&#246;ln: Arbeitgeber muss Kosten f&#252;r die Schulung eines Betriebsrats &#252;ber Strafvorschriften tragen' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung des LAG K&#246;ln:</p>
<blockquote><p>Das Landesarbeitsgericht K&#246;ln hat in einem rechtskr&#228;ftig gewordenen Beschluss entschieden, dass jedenfalls in Gro&#223;unternehmen die Kenntnis von Strafvorschriften der Betriebsverfassung (§§ <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/119.html" target="_blank" title="&sect; 119 BetrVG: Straftaten gegen Betriebsverfassungsorgane und ihre Mitglieder">119</a> und <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/120.html" target="_blank" title="&sect; 120 BetrVG: Verletzung von Geheimnissen">120</a> des Betriebsverfassungsgesetzes) zum Grundlagenwissen von Betriebsr&#228;ten geh&#246;rt, f&#252;r das der Arbeitgeber die Schulungskosten tragen muss.</p>
<p>Dabei hat das Gericht insbesondere die Strafbestimmung des <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/119.html" target="_blank" title="&sect; 119 BetrVG: Straftaten gegen Betriebsverfassungsorgane und ihre Mitglieder">§ 119 Abs. 1 Nr. 3 BetrVG</a> herausgestellt, die die Beg&#252;nstigung von Betriebsratsmitgliedern um ihrer T&#228;tigkeit willen untersagt. Unzul&#228;ssig seien zum Beispiel die Zuweisung einer besonders verbilligten Werkswohnung, die Einr&#228;umung besonders g&#252;nstiger Konditionen bei einem Firmendarlehen, die Bevorzugung bei der Gestellung von Firmenwagen oder bei der Gew&#228;hrung von Personalrabatten. Die Grenzziehung zwischen erlaubter Behandlung und verbotener Vorzugsbehandlung sei im Einzelfall schwer zu bestimmen ist. Deshalb sei es erforderlich, dass Betriebsr&#228;te unabh&#228;ngig von konkreten Anl&#228;ssen &#252;ber diese Grenzziehung informiert seien.</p>
<p>Das Landesarbeitsgericht betonte auch die latente Gefahr, dass solche Beg&#252;nstigungen begangen w&#252;rden. Das zeigten die bekannt gewordenen Vorg&#228;nge in Gro&#223;unternehmen, in denen unrechtm&#228;&#223;ige Beg&#252;nstigungen in Millionenh&#246;he in Rede st&#252;nden.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.justiz.nrw.de/Presse/presse_weitere/PresseLArbGs/archiv/2008_02_Archiv/24_07_2008/index.php" target="_blank">Landesarbeitsgericht K&#246;ln, Beschluss vom 21.01.2008, Az. 14 TaBV 44/07</a></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/lag-koln-arbeitgeber-muss-kosten-fur-die-schulung-eines-betriebsrats-uber-strafvorschriften-tragen/' addthis:title='LAG K&#246;ln: Arbeitgeber muss Kosten f&#252;r die Schulung eines Betriebsrats &#252;ber Strafvorschriften tragen' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Rumpfbetriebsrat bleibt im Amt und ist beschlussf&#228;hig</title>
		<link>http://www.kanzlei-bhp.de/rumpfbetriebsrat-bleibt-im-amt-und-beschlussfahig/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 10:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Beschlussfähigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Rumpfbetriebsrat]]></category>

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		<description><![CDATA[Wird ein von zwei Unternehmen gef&#252;hrter Gemeinschaftsbetrieb aufgel&#246;st, weil eines der beiden Unternehmen seine betriebliche T&#228;tigkeit einstellt, f&#252;hrt dies grunds&#228;tzlich nicht zur Beendigung der Amtszeit das f&#252;r den Gemeinschaftsbetrieb gew&#228;hlten Betriebsrats. Dieser nimmt f&#252;r die verbleibenden Arbeitnehmer des anderen Unternehmens weiterhin die ihm nach dem Betriebsverfassungsgesetz zustehenden Rechte und Pflichten wahr. Das gilt auch, wenn [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/rumpfbetriebsrat-bleibt-im-amt-und-beschlussfahig/' addthis:title='Rumpfbetriebsrat bleibt im Amt und ist beschlussf&#228;hig' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wird ein von zwei Unternehmen gef&#252;hrter Gemeinschaftsbetrieb aufgel&#246;st, weil eines der beiden Unternehmen seine betriebliche T&#228;tigkeit einstellt, f&#252;hrt dies grunds&#228;tzlich nicht zur Beendigung der Amtszeit das f&#252;r den Gemeinschaftsbetrieb gew&#228;hlten Betriebsrats. Dieser nimmt f&#252;r die verbleibenden Arbeitnehmer des anderen Unternehmens weiterhin die ihm nach dem Betriebsverfassungsgesetz zustehenden Rechte und Pflichten wahr. Das gilt auch, wenn nur noch eines von sieben Betriebsratsmitgliedern im Amt ist.</p></blockquote>
<p>aus den Gr&#252;nden:</p>
<p>&#8220;3. Der Betriebsrat war bei Ausspruch der K&#252;ndigung am 25. Januar 2002 noch im Amt. Nach § <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/13.html" target="_blank" title="&sect; 13 BetrVG: Zeitpunkt der Betriebsratswahlen">13 Abs. 2 Nr. 1</a> und Nr. 2 BetrVG h&#228;tte zwar ein neuer Betriebsrat gew&#228;hlt werden m&#252;ssen, weil nach der Einstellung der betrieblichen T&#228;tigkeit der A GmbH &amp; Co. OHG am 30. Juni 2001 die Belegschaftsst&#228;rke um mehr als die H&#228;lfte gesunken und nur noch eines von sieben Betriebsratsmitgliedern im Amt war. Das Amt der &#252;brigen Betriebsratsmitglieder hatte nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/24.html" target="_blank" title="&sect; 24 BetrVG: Erl&ouml;schen der Mitgliedschaft">§ 24 Nr. 3 BetrVG</a> mit deren Ausscheiden aus dem Arbeitsverh&#228;ltnis mit der A GmbH &amp; Co. OHG geendet. Eine Neuwahl des Betriebsrats fand jedoch nicht statt. Deshalb f&#252;hrte der bisherige, nur noch aus dem Betriebsratsmitglied W bestehende Betriebsrat die Gesch&#228;fte nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/22.html" target="_blank" title="&sect; 22 BetrVG: Weiterf&uuml;hrung der Gesch&auml;fte des Betriebsrats">§ 22 BetrVG</a> bis zum Ablauf der regelm&#228;&#223;igen Amtszeit nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/21.html" target="_blank" title="&sect; 21 BetrVG: Amtszeit">§ 21 Satz 3 BetrVG</a> weiter. Eine Begrenzung der Amtszeit wie zB im Falle des &#220;bergangsmandats nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/21a.html" target="_blank" title="&sect; 21a BetrVG: &Uuml;bergangsmandat">§ 21a BetrVG</a> sieht <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/22.html" target="_blank" title="&sect; 22 BetrVG: Weiterf&uuml;hrung der Gesch&auml;fte des Betriebsrats">§ 22 BetrVG</a> nicht vor. Die regelm&#228;&#223;ige Amtszeit des Betriebsrats war am 25. Januar 2002 nicht abgelaufen. Der aus dem Betriebsratsmitglied W bestehende Betriebsrat h&#228;tte daher vor Ausspruch der K&#252;ndigung angeh&#246;rt werden m&#252;ssen.&#8221;</p>
<p>BAG, Urteil vom 19. 11. 2003 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7 AZR 11/ 03" target="_blank" title="BAG, 19.11.2003 - 7 AZR 11/03: Fortbestand des Betriebsrats bei Ausscheiden eines Unternehmens ...">7 AZR 11/ 03</a> (<a href="http://lexetius.com/2003,3038" target="_blank">Lexetius.com/2003,3038 [2004/2/73]</a>)</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/rumpfbetriebsrat-bleibt-im-amt-und-beschlussfahig/' addthis:title='Rumpfbetriebsrat bleibt im Amt und ist beschlussf&#228;hig' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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