<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>kanzlei bell.helm.partnerInnen - Arbeitsrechtler in München &#187; Betriebsübergang</title>
	<atom:link href="http://www.kanzlei-bhp.de/tag/betriebsubergang/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.kanzlei-bhp.de</link>
	<description>Menschenrechte im Betrieb</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Jan 2012 16:37:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Urteil: BAG entscheidet zu Siemens &#8211; BENQ F&#228;llen</title>
		<link>http://www.kanzlei-bhp.de/bag-entscheidet-zu-siemens-benq-fallen/</link>
		<comments>http://www.kanzlei-bhp.de/bag-entscheidet-zu-siemens-benq-fallen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 09:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[BAG]]></category>
		<category><![CDATA[BenQ]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsübergang]]></category>
		<category><![CDATA[Siemens]]></category>
		<category><![CDATA[Verwirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Widerspruch]]></category>
		<category><![CDATA[§ 613a BGB]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ruedigerhelm.de/?p=386</guid>
		<description><![CDATA[Aus der Sueddeutschen Zeitung: Gerichtsurteil mit Tragweite: Siemens muss ehemalige BenQ-Mitarbeiter weiterbesch&#228;ftigen. Sie sind nicht ausreichend &#252;ber den Verkauf der Tochterfirma informiert worden &#8211; eine sp&#228;te Genugtuung. Von Sibylle Haas F&#252;r Michael Gerber ist das Urteil des Bundesarbeitsgerichts eine sp&#228;te Genugtuung. Der 59-J&#228;hrige k&#228;mpft seit fast drei Jahren um seinen Job. Jetzt hat ihm das [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/bag-entscheidet-zu-siemens-benq-fallen/' addthis:title='Urteil: BAG entscheidet zu Siemens &#8211; BENQ F&#228;llen' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus der Sueddeutschen Zeitung:</strong></p>
<blockquote><p>Gerichtsurteil mit Tragweite: Siemens muss ehemalige BenQ-Mitarbeiter weiterbesch&#228;ftigen. Sie sind nicht ausreichend &#252;ber den Verkauf der Tochterfirma informiert worden &#8211; eine sp&#228;te Genugtuung. Von Sibylle Haas</p>
<p>F&#252;r Michael Gerber ist das Urteil des Bundesarbeitsgerichts eine sp&#228;te Genugtuung. Der 59-J&#228;hrige k&#228;mpft seit fast drei Jahren um seinen Job. Jetzt hat ihm das Bundesarbeitsgericht (BAG) recht gegeben.</p>
<p>Siemens muss den gelernten Wartungselektroniker weiterbesch&#228;ftigen, der zuletzt beim inzwischen insolventen Handy-Hersteller BenQ Mobile in Kamp-Lintfort gearbeitet hat. Siemens hatte 2005 seine Handy-Sparte an den taiwanesischen BenQ-Konzern verkauft. Ein Jahr sp&#228;ter meldete die deutsche BenQ-Tochter Insolvenz an. <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/211/481680/text/print.html" target="_blank">(weiterlesen via SZ Online)</a></p></blockquote>
<p><strong>Siemens-Dialog (IG Metall)</strong></p>
<blockquote><p>BenQ: Kl&#228;ger setzen sich gegen Siemens durch</p>
<p>Was lange w&#228;hrt&#8230; Nach dem aufreibenden Gang durch alle Instanzen haben die Besch&#228;ftigten der ehemaligen Siemens Mobile mit ihren Klagen gegen den Betriebs&#252;bergang zu BenQ Mobile vor dem Bundesarbeitsgericht Recht bekommen. Das BAG erkl&#228;rte den nachtr&#228;glichen Widerspruch gegen den &#220;bergang aufgrund mangelhafter Information f&#252;r zul&#228;ssig.</p>
<p>Besch&#228;ftigtenrechte auf Information bei Betriebs&#252;berg&#228;ngen gest&#228;rkt</p>
<p>Das Urteil in mehreren Prozessen von Kl&#228;gern aus M&#252;nchen und Kamp-Lintfort setzt heute den Ma&#223;stab f&#252;r die insgesamt noch rund 50 anh&#228;ngigen Verfahren. Gleichzeitig st&#228;rkt es die Rechte Besch&#228;ftigter auf die durch BGB<a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/613a.html" target="_blank" title="&sect; 613a BGB: Rechte und Pflichten bei Betriebs&uuml;bergang">§613a des BGB</a> vorgesehene umfassende Unterrrichtung unter anderem &#252;ber rechtliche, wirtschaftliche und soziale Folgen des &#220;bergangs und die hinsichtlich der Arbeitnehmer in Aussicht genommenen Ma&#223;nahmen. (<a href="http://dialog.igmetall.de/Newsansicht.32+M599b9bc4eb8.0.html" target="_blank">weiterlesen via IGMetall.de</a>)</p></blockquote>
<p><strong><em>Anmerkung:</em></strong></p>
<p>Das Bundesarbeitsgericht hat hierzu bislang lediglich die <a href="http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&amp;Art=pm&amp;Datum=2009-7&amp;nr=13637&amp;pos=5&amp;anz=11" target="_blank">Pressemitteilung </a>ver&#246;ffentlicht, welche den Fall betrifft, dass vor dem Widerspruch ein Aufhebungsvertrag mit BenQ geschlossen wurde. In diesem Fall habe der Kl&#228;ger sein Recht auf den Widerspruch verwirkt.</p>
<p>Durch die &#252;brigen f&#252;r die Arbeitnehmer positiven Urteile (siehe Fall Michael Gerber) machen es den Unternehmen k&#252;nftig nicht leichter, erstens ordnunsgem&#228;&#223; &#252;ber den Betriebs&#252;bergang zu unterrichten und zweitens etwaige Folgen einer falschen Unterrichtung im Vorfeld abzusehen. Der Schutz f&#252;r die betroffenen Arbeitnehmer hat sich jedoch nochmals best&#228;tigt und erweitert. Im Vorfeld wurde oft dar&#252;ber geschrieben, dass ein Widerspruch sp&#228;testens nach 6 Monaten nach Betriebs&#252;bergang selbst bei nicht ordnungsgem&#228;&#223;er Anh&#246;rung verwirkt sei. Das Bundesarbeitsgericht hat dieser Ansicht offenbar (die Gr&#252;nde liegen noch nicht vor) eine klare Absage erteilt. Es kommt immer auf den Einzelfall an. Die dem <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/613a.html" target="_blank" title="&sect; 613a BGB: Rechte und Pflichten bei Betriebs&uuml;bergang">§ 613a BGB</a> (die ma&#223;gebliche Norm zum Betriebs&#252;bergang) zugrunde liegende europ&#228;ische Richtlinie sieht &#252;berdies auch nicht vor, dass ein Widerspruch verwirken kann.</p>
<p>Was jetzt im Einzelnen mit den Betroffenen passieren wird, welche durch den Widerspruch zu Siemens &#8220;zur&#252;ckgefallen&#8221; sind, ist noch etwas unklar. An sich wirkt er nach herrschender Meinung auf den Zeitpunkt des Betriebs&#252;bergangs zur&#252;ck. Das Bundesarbeitsgericht (in st&#228;ndiger Rechtsprechung) hat dazu in einem fr&#252;heren Fall gesagt:</p>
<blockquote><p>„Der Widerspruch wirkt auf den Zeitpunkt des Betriebs&#252;bergangs zur&#252;ck. Dies entspricht der st&#228;ndigen Rechtsprechung des BAG (BAG [22. 4. 1993 - <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2 AZR 313/92" target="_blank" title="BAG, 22.04.1993 - 2 AZR 313/92">2 AZR 313/92</a>], <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NZA 1994, 357" target="_blank" title="BAG, 22.04.1993 - 2 AZR 313/92">NZA 1994, 357</a> = <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW 1994, 2170" target="_blank" title="BAG, 22.04.1993 - 2 AZR 313/92">NJW 1994, 2170</a> = <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=AP BGB § 613a Nr. 102" target="_blank" title="BAG, 22.04.1993 - 2 AZR 313/92">AP BGB § 613a Nr. 102</a> = EzA BGB § 613a Nr. 112; BAG [22. 4. 1993 - <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2 AZR 50/92" target="_blank" title="BAG, 22.04.1993 - 2 AZR 50/92">2 AZR 50/92</a>], <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NZA 1994, 360" target="_blank" title="BAG, 22.04.1993 - 2 AZR 50/92">NZA 1994, 360</a> = <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW 1994, 2245" target="_blank" title="BAG, 22.04.1993 - 2 AZR 50/92">NJW 1994, 2245</a> = <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=AP BGB § 613a Nr. 103" target="_blank" title="BAG, 22.04.1993 - 2 AZR 50/92">AP BGB § 613a Nr. 103</a> = EzA BGB § 613a Nr. 111; BAG [30. 10. 1986], <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BAGE 53, 251" target="_blank" title="BAG, 30.10.1986 - 2 AZR 101/85">BAGE 53, 251</a> = <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NZA 1987, 524" target="_blank" title="BAG, 30.10.1986 - 2 AZR 101/85">NZA 1987, 524</a> = <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=AP BGB § 613a Nr. 55" target="_blank" title="BAG, 30.10.1986 - 2 AZR 101/85">AP BGB § 613a Nr. 55</a> = EzA BGB § 613a Nr. 54; LAG K&#246;ln [11. 6. 2004], LAGE BGB 2002 § <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/613a.html" target="_blank" title="&sect; 613a BGB: Rechte und Pflichten bei Betriebs&uuml;bergang">613a Nr. 5</a> = <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BeckRS 2004, 30462902" target="_blank" title="LAG K&ouml;ln, 11.06.2004 - 12 Sa 374/04">BeckRS 2004, 30462902</a>) und der &#252;berwiegenden Auffassung im Schrifttum zu § <a href="http://dejure.org/gesetze/0BGB010102/613a.html" target="_blank">613a BGB</a> a.F. (vgl. u.a. M&#252;ller-Gl&#246;ge, in: M&#252;nchKomm, § 613a Rdnr. 122; ErfK/Preis, <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/613a.html" target="_blank" title="&sect; 613a BGB: Rechte und Pflichten bei Betriebs&uuml;bergang">§ 613a BGB</a> Rdnr. 101; Worzalla, NZA 2002, 353 [358]; Franzen, RdA 2002, 258 [270]; vgl. aber auch Staudinger/Annu&#223;, 2005, § 613a Rdnr. 186 und Staudinger/Richardi/Annu&#223;, Dreizehnte Bearbeitung, § 613a Rdnr. 128; Annu&#223;, in: Festschr. zum 25-j&#228;hrigen Bestehen der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht, S. 581f., der von einem aufschiebend bedingten &#220;bergang des Arbeitsverh&#228;ltnisses auf den Erwerber ausgeht). Die Einw&#228;nde Riebles (NZA 2004, 1 [4ff.]; vgl. auch Seiter, Betriebsinhaberwechsel: arbeitsrechtli-che Auswirkungen eines Betriebs&#252;bergangs unter besonderer Ber&#252;cksich-tigung des <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/613a.html" target="_blank" title="&sect; 613a BGB: Rechte und Pflichten bei Betriebs&uuml;bergang">§ 613a BGB</a> i.d.F. vom 13. 8. 1980, S. 72f.) h&#228;lt der Senat f&#252;r un-berechtigt.<br />
Zwar wirkt die Aus&#252;bung von Gestaltungsrechten regelm&#228;&#223;ig nur f&#252;r die Zukunft. Dies ist darin begr&#252;ndet, dass eine R&#252;ckwirkung den Grunds&#228;tzen rechtlicher Klarheit in dem zur&#252;ckliegenden Zeitraum widersprechen und eine R&#252;ckabwicklung bereits lange vollzogener Rechtsverh&#228;ltnisse zu Schwierigkeiten f&#252;hren kann. Andererseits ist eine R&#252;ckabwicklung nach der Aus&#252;bung von Gestaltungsrechten dem B&#252;rgerlichen Recht nicht fremd (vgl. beispielsweise <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/142.html" target="_blank" title="&sect; 142 BGB: Wirkung der Anfechtung">§ 142 BGB</a>). Das B&#252;rgerliche Recht und das Ar-beitsrecht stellen hierf&#252;r ausreichendes Instrumentarium zur Verf&#252;gung. Ent-scheidend ist jedoch, ob die R&#252;ckwirkung zum Schutze des Aus&#252;bungsbe-fugten geboten ist. So liegt es hier. Das Widerspruchsrecht soll verhindern, dass dem Arbeitnehmer ein anderer Arbeitgeber aufgezwungen wird, und zwar auch nicht vor&#252;bergehend durch eine versp&#228;tete Unterrichtung (so schon zutreffend BAG, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NZA 1994, 360" target="_blank" title="BAG, 22.04.1993 - 2 AZR 50/92">NZA 1994, 360</a> = <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW 1994, 2245" target="_blank" title="BAG, 22.04.1993 - 2 AZR 50/92">NJW 1994, 2245</a> = <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=AP BGB § 613a Nr. 103" target="_blank" title="BAG, 22.04.1993 - 2 AZR 50/92">AP BGB § 613a Nr. 103</a> = EzA BGB § 613a Nr. 111). Nach der Rechtsprechung des BVerfG ga-rantiert die mit <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/12.html" target="_blank">Art. 12 I 1 GG</a> gesch&#252;tzte freie Arbeitsplatzwahl neben der Entscheidung f&#252;r eine konkrete Besch&#228;ftigung auch den Willen des Einzel-nen, den Arbeitsplatz beizubehalten oder aufzugeben. Regelungen zum &#220;bergang eines Arbeitsverh&#228;ltnisses auf einen anderen Arbeitgeber betreffen den Schutzbereich der durch <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/12.html" target="_blank">Art. 12 I GG</a> gesch&#252;tzten Arbeits-platzfreiheit (ausf&#252;hrlich BAG [2. 3. 2006], <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NZA 2006, 848" target="_blank" title="BAG, 02.03.2006 - 8 AZR 124/05: Stiftung Oper in Berlin">NZA 2006, 848</a> = <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW 2006, 3375" target="_blank" title="(3 zugeordnete Entscheidungen)">NJW 2006, 3375</a> m.w. Nachw.). Auch der Bundesgesetzgeber hat zur Begr&#252;ndung des Wi-derspruchsrechts nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/613a.html" target="_blank" title="&sect; 613a BGB: Rechte und Pflichten bei Betriebs&uuml;bergang">§ 613a VI BGB</a> die Berufsfreiheit herangezogen und geht davon aus, dass es mit <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/12.html" target="_blank">Art. 12 I GG</a> unvereinbar ist, wenn ein Arbeit-nehmer verpflichtet w&#228;re, f&#252;r einen Arbeitgeber zu arbeiten, den er nicht frei gew&#228;hlt hat (vgl. BT-Dr 14/7760, S. 20). Die Informationsverpflichtung dient gerade dazu, dem Arbeitnehmer Kenntnis &#252;ber die Grundlagen f&#252;r die Aus&#252;bung dieser Wahlm&#246;glichkeit zu verschaffen. Haben der Ver&#228;u&#223;e-rer und der Erwerber dieser Verpflichtung nicht ausreichend und ord-nungsgem&#228;&#223; Gen&#252;ge getan, ist der Arbeitnehmer schutzw&#252;rdig.“ (BAG 13.07.2006 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=8 AZR 382/05" target="_blank" title="BAG, 13.07.2006 - 8 AZR 382/05">8 AZR 382/05</a> in NZA 2006 S. 1410)</p></blockquote>
<p>Die Betroffenen sind dadurch in einer guten Verhandlungsposition, kann sich doch das jetzige Urteil des Bundesarbeitsgerichts wirtschaftlich nicht unerheblich auf Siemens auswirken (es sind noch ca. 60 gleichgelagerte F&#228;lle anh&#228;ngig). Siemens hat allerdings auch nach der erstinstanzlichen positiven Entscheidung hektisch nach dem zust&#228;ndigen Betriebsrat geforscht, um vorsorglich den R&#252;ckkehrern gegen&#252;ber betriebsbedingte K&#252;ndigungen auszusprechen. Ob diese wiederum wirksam waren&#8230;</p>
<p>Das positive Urteil des Bundesarbeitsgericht gleich in mehreren Parallelf&#228;llen ist auf jeden Fall zu begr&#252;&#223;en, st&#228;rkt es doch letztlich die Rechte von Betriebs&#252;berg&#228;ngen betroffenen Arbeitnehmern.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/bag-entscheidet-zu-siemens-benq-fallen/' addthis:title='Urteil: BAG entscheidet zu Siemens &#8211; BENQ F&#228;llen' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kanzlei-bhp.de/bag-entscheidet-zu-siemens-benq-fallen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BAG: Betriebs&#252;bergang &#8211; Unterrichtung &#8211; Schadensersatz</title>
		<link>http://www.kanzlei-bhp.de/betriebsubergang-unterrichtung-schadensersatz/</link>
		<comments>http://www.kanzlei-bhp.de/betriebsubergang-unterrichtung-schadensersatz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 16:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Betriebsübergang]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensersatz]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[§ 613a BGB]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.hemdenmeister.de/musikke/?p=22</guid>
		<description><![CDATA[Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 31. Januar 2008 &#8211; 8 AZR 1116/06 - Vorinstanz: Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 31. Juli 2006 &#8211; 16 Sa 2222/05 &#8211; Bei einem Betriebs&#252;bergang muss der bisherige Arbeitgeber oder der neue Betriebsinhaber die betroffenen Arbeitnehmer auch dar&#252;ber unterrichten, dass der Betriebserwerber nur die beweglichen Anlageteile des Betriebes, nicht aber das Betriebsgrundst&#252;ck &#252;bernimmt. [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/betriebsubergang-unterrichtung-schadensersatz/' addthis:title='BAG: Betriebs&#252;bergang &#8211; Unterrichtung &#8211; Schadensersatz' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><em> Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 31. Januar 2008 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=8 AZR 1116/06" target="_blank" title="BAG, 31.01.2008 - 8 AZR 1116/06">8 AZR 1116/06</a> -<br />
Vorinstanz: Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 31. Juli 2006 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=16 Sa 2222/05" target="_blank" title="LAG Hessen, 31.07.2006 - 16 Sa 2222/05">16 Sa 2222/05</a> &#8211; </em></p>
<p align="justify">Bei einem Betriebs&#252;bergang muss der bisherige Arbeitgeber oder der neue Betriebsinhaber die betroffenen Arbeitnehmer auch dar&#252;ber unterrichten, dass der Betriebserwerber nur die beweglichen Anlageteile des Betriebes, nicht aber das Betriebsgrundst&#252;ck &#252;bernimmt.</p>
<p>Der KI&#228;ger war bei der Beklagten im Betrieb in S. besch&#228;ftigt. Dort wurden Fertigbauteile hergestellt. Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten wollte die Beklagte den Betrieb schlie&#223;en und f&#252;hrte deshalb Gespr&#228;che mit dem Betriebsrat. Nach einem Entwurf f&#252;r einen Sozialplan h&#228;tte dem Kl&#228;ger eine Abfindung in H&#246;he von 10.042,20 Euro zugestanden. Im Mai 2004 brach die Beklagte die Verhandlungen &#252;ber einen Sozialplan und Interessenausgleich mit der Begr&#252;ndung ab, die Fa. MG wolle das Werk in S. &#252;bernehmen. Die Beklagte vereinbarte nachfolgend mit der Fa. MG und einer Immobilienfirma, dass letztere das der Beklagten geh&#246;rende Betriebsgrundst&#252;ck nebst dem Anlageverm&#246;gen &#252;bernehmen werde und auf die MG als Betriebserwerberin nur die Maschinen und Schalungen, die Vorr&#228;te an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie die Halbfertigprodukte und das Mobiliar &#252;bergehen sollten. Darauf wurden die Mitarbeiter in dem Unterrichtungsschreiben vom 16. Juni 2004 nicht hingewiesen. Der Kl&#228;ger widersprach dem &#220;bergang seines Arbeitsverh&#228;ltnisses im Rahmen eines Betriebs&#252;bergangs zum 1. Juli 2004 nicht. Nach Er&#246;ffnung des Insolvenzverfahrens &#252;ber das Verm&#246;gen der Betriebserwerberin im M&#228;rz 2005 k&#252;ndigte der Insolvenzverwalter dem Kl&#228;ger zum 30. Juni 2005. Der K&#252;ndigungsschutzprozess endete mit einem Vergleich, welcher die Beendigung des Arbeitsverh&#228;ltnisses zum 30. Juni 2005 und die Zahlung einer Abfindung beinhaltete. Der Kl&#228;ger verlangt von der Beklagten Schadensersatz in H&#246;he der im Sozialplanentwurf f&#252;r ihn vorgesehenen Abfindung. Er macht geltend, bei einer ordnungsgem&#228;&#223;en Unterrichtung &#252;ber die wirtschaftliche Lage der Betriebserwerberin und die getroffene Vereinbarung bez&#252;glich der Nicht&#252;bernahme des Betriebsgrundst&#252;ckes h&#228;tte er dem &#220;bergang seines Arbeitsverh&#228;ltnisses widersprochen und w&#228;re in den Genuss der Abfindung aus dem vorbereiteten Sozialplan gekommen.</p>
<p>Die Vorinstanzen haben die Klage abgewiesen. Die Revision des Kl&#228;gers blieb erfolglos. Zwar hat der Achte Senat des Bundesarbeitsgerichts entschieden, dass die Unterrichtung des Kl&#228;gers nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/613a.html" target="_blank" title="&sect; 613a BGB: Rechte und Pflichten bei Betriebs&uuml;bergang">§ 613a Abs. 5 BGB</a> unzul&#228;nglich war, weil er nicht &#252;ber die fehlende &#220;bertragung der Betriebsimmobilie auf den Betriebserwerber unterrichtet worden war. Einen Schadensersatzanspruch hat der Senat jedoch verneint, da der Sozialplan, aus dem der Kl&#228;ger Anspr&#252;che herleitet, nicht zustande gekommen war. Auch ein Nachteilsausgleich nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/113.html" target="_blank" title="&sect; 113 BetrVG: Nachteilsausgleich">§ 113 BetrVG</a> scheidet aus, weil ein Betriebs&#252;bergang allein grunds&#228;tzlich keine Betriebs&#228;nderung iSd. <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/111.html" target="_blank" title="&sect; 111 BetrVG: Betriebs&auml;nderungen">§§ 111 ff. BetrVG</a> darstellt.</p>
<p><em> Quelle: BAG, Pressemitteilung Nr. <a title="PM 10/2008" href="http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&amp;Art=pm&amp;Datum=2008&amp;nr=12475&amp;pos=1&amp;anz=11" target="_blank">10/2008</a><br />
</em></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/betriebsubergang-unterrichtung-schadensersatz/' addthis:title='BAG: Betriebs&#252;bergang &#8211; Unterrichtung &#8211; Schadensersatz' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kanzlei-bhp.de/betriebsubergang-unterrichtung-schadensersatz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

