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	<title>kanzlei bell.helm.partnerInnen - Arbeitsrechtler in München &#187; Datenschutz</title>
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	<description>Menschenrechte im Betrieb</description>
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		<title>ArbG M&#252;nchen: Beweisverwertungsverbot aufgrund nicht erfolgter Beteiligung des Betriebsrats</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 16:50:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[BDSG]]></category>
		<category><![CDATA[Beweisverwertungsverbot]]></category>
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		<category><![CDATA[Mitbestimmung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Arbeitsgericht M&#252;nchen hatte zwei Zustimmungsersetzungsverfahren zu entscheiden, wo es darum ging, dass den Betriebsratsmitgliedern Arbeitszeitbetrug vorgeworfen wurde. Der Arbeitgeber hat daraufhin die Ersetzung der Zustimmung des Betriebsrats gem. § 103 BetrVG beim Arbeitsgericht beantragt. Die Antr&#228;ge wurden aber abgewiesen. Unabh&#228;ngig davon, dass der Vorwurf ohnehin unbegr&#252;ndet war, hat sich das Arbeitsgericht zu dem Thema [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/arbg-muenchen-beweisverwertungsverbot-aufgrund-nicht-erfolgter-beteiligung-des-betriebsrats/' addthis:title='ArbG M&#252;nchen: Beweisverwertungsverbot aufgrund nicht erfolgter Beteiligung des Betriebsrats' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Arbeitsgericht M&#252;nchen hatte zwei Zustimmungsersetzungsverfahren zu entscheiden, wo es darum ging, dass den Betriebsratsmitgliedern Arbeitszeitbetrug vorgeworfen wurde. Der Arbeitgeber hat daraufhin die Ersetzung der Zustimmung des Betriebsrats gem. <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/103.html" target="_blank" title="&sect; 103 BetrVG: Au&szlig;erordentliche K&uuml;ndigung und Versetzung in besonderen F&auml;llen">§ 103 BetrVG</a> beim Arbeitsgericht beantragt. Die Antr&#228;ge wurden aber abgewiesen.</p>
<p>Unabh&#228;ngig davon, dass der Vorwurf ohnehin unbegr&#252;ndet war, hat sich das Arbeitsgericht zu dem Thema Beweisverwertungsverbot erkl&#228;rt. Die Arbeitgeberin hatte n&#228;mlich als Beweis u.a. Parkscheine herangezogen, die ihr eine andere Firma -wohl unzul&#228;ssigerweise- zur Verf&#252;gung gestellt hatte. Man wollte damit beweisen, dass die Kollegen tats&#228;chlich zu anderen Zeiten im Betrieb erschienen als sie auf den h&#228;ndischen Stundenzetteln angaben. Nach dem Motto: Wer um 10 Uhr um Parkhaus parkt, kann nicht um 8 Uhr mit der Arbeit angefangen haben. Die Richter urteilen beide, dass der Beweis ohnehin untauglich w&#228;re, da es eine Vielzahl plausibler Gr&#252;nde gab, die einen solchen Sachverhalt bedingen k&#246;nnen.</p>
<p>Dir Richter haben aber auch unter Bezug auf Urteile des Bundesarbeitsgerichts vom 13.12.2007, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2 AZR 537/06" target="_blank" title="BAG, 13.12.2007 - 2 AZR 537/06">2 AZR 537/06</a> und vom 27.03.2003, 2 AZR 51/52 sowie auf einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 09.10.2002, <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1 BvR 1611/96" target="_blank" title="BVerfG, 09.10.2002 - 1 BvR 1611/96: Verfahrensrecht - Heimliches Mith&ouml;ren von Telefonaten: vor ...">1 BvR 1611/96</a> und <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1 BvR 805/98" target="_blank" title="(2 zugeordnete Entscheidungen)">1 BvR 805/98</a>, erkl&#228;rt, dass die Nichtbeteiligung des Betriebsrats bei der Erfassung und Auswertung solcher Daten (<a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/87.html" target="_blank" title="&sect; 87 BetrVG: Mitbestimmungsrechte">§ 87 Abs. 1 Ziff. 6 BetrVG</a>) dazu f&#252;hren kann, dass der dadurch gegen einen Arbeitnehmer erlangte Beweis im Prozess nicht gegen ihn verwendet werden d&#252;rfe. Dies insbesondere dann, wenn hierdurch das Pers&#246;nlichkeitsrecht des Betroffenen, Art. <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/2.html" target="_blank">2 Abs. 1</a>, <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/1.html" target="_blank">1 Abs. 1 GG</a>, erheblich verletzt wird.</p>
<p>Das wurde in den zu entscheidenden F&#228;llen angenommen. Denn der Arbeitnehmer muss nicht damit rechnen, dass die Zeiten des Parkautomats, der an sich noch nicht einmal im Einflussbereich des Arbeitgebers steht, seinem Arbeitgeber offengelegt werden und dieser dann auch noch entsprechende Sanktionen gegen ihn ausspricht.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus besteht hier auch ein Beweisverwertungsverbot aus <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/1.html" target="_blank" title="&sect; 1 BDSG: Zweck und Anwendungsbereich des Gesetzes">§ 1 BDSG</a> iVm Art. <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/1.html" target="_blank">1 Abs. 1</a>, <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/2.html" target="_blank">2 Abs. 1 GG</a> (Recht auf informationelle Selbstbestimmung).</p>
<p>Die Beschl&#252;sse k&#246;nnen im Volltext &gt;&gt;<a href="http://www.ruedigerhelm.de/downloads/9BV65008.pdf" target="_blank">hier</a>&lt;&lt; und &gt;&gt;<a href="http://www.ruedigerhelm.de/downloads/11BV65108.pdf" target="_blank">hier</a>&lt;&lt; eingesehen werden.</p>
<p>In der Praxis sollte man also gerade in der Arbeitnehmervertretung darauf achten, ob nicht etwa solche Beweisverwertungsverbote im Raum stehen und erfolgreich geltend gemacht werden k&#246;nnen.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/arbg-muenchen-beweisverwertungsverbot-aufgrund-nicht-erfolgter-beteiligung-des-betriebsrats/' addthis:title='ArbG M&#252;nchen: Beweisverwertungsverbot aufgrund nicht erfolgter Beteiligung des Betriebsrats' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Neue Bestimmungen zum Arbeitnehmerdatenschutz ab 1. September 2009</title>
		<link>http://www.kanzlei-bhp.de/neue-bestimmungen-zum-arbeitnehmerdatenschutz-ab-1-september-2009/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 11:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmerdatenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[BDSG]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Rechtsgrundlage im aktuellen Bundesdatenschutzgesetz zugunsten des Arbeitnehmerdatenschutzes aufgenommen: § 32 BDSG &#8211; Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung f&#252;r Zwecke des Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisses (1) Personenbezogene Daten eines Besch&#228;ftigten d&#252;rfen f&#252;r Zwecke des Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisses erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, wenn dies f&#252;r die Entscheidung &#252;ber die Begr&#252;ndung eines Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisses oder nach Begr&#252;ndung des Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisses f&#252;r dessen Durchf&#252;hrung oder [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/neue-bestimmungen-zum-arbeitnehmerdatenschutz-ab-1-september-2009/' addthis:title='Neue Bestimmungen zum Arbeitnehmerdatenschutz ab 1. September 2009' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Rechtsgrundlage im aktuellen Bundesdatenschutzgesetz zugunsten des Arbeitnehmerdatenschutzes aufgenommen:</p>
<blockquote><p><a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/32.html" target="_blank" title="&sect; 32 BDSG: Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung f&uuml;r Zwecke des Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisses">§ 32 BDSG</a> &#8211; Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung f&#252;r Zwecke des Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisses</p>
<p>(1) Personenbezogene Daten eines Besch&#228;ftigten d&#252;rfen f&#252;r Zwecke des Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisses erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, wenn dies f&#252;r die Entscheidung &#252;ber die Begr&#252;ndung eines Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisses oder nach Begr&#252;ndung des Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisses f&#252;r dessen Durchf&#252;hrung oder Beendigung erforderlich ist. Zur Aufdeckung von Straftaten d&#252;rfen personenbezogene Daten eines Besch&#228;ftigten nur dann erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, wenn zu dokumentierende tats&#228;chliche Anhaltspunkte den Verdacht begr&#252;nden, dass der Betroffene im Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis eine Straftat begangen hat, die Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung zur Aufdeckung erforderlich ist und das schutzw&#252;rdige Interesse des Besch&#228;ftigten an dem Ausschluss der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung nicht &#252;berwiegt, insbesondere Art und Ausma&#223; im Hinblick auf den Anlass nicht unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig sind.</p>
<p>(2) Absatz 1 ist auch anzuwenden, wenn personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, ohne dass sie automatisiert verarbeitet oder in oder aus einer nicht automatisierten Datei verarbeitet, genutzt oder f&#252;r die Verarbeitung oder Nutzung in einer solchen Datei erhoben werden.</p>
<p>(3) Die Beteiligungsrechte der Interessenvertretungen der Besch&#228;ftigten bleiben unber&#252;hrt.</p></blockquote>
<p>Der Datenschutzbeauftragte schreibt dazu:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Gesetzgeber hat mit dem neuen § <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/32.html" target="_blank" title="&sect; 32 BDSG: Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung f&uuml;r Zwecke des Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisses">32</a> Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) eine besondere Bestimmung zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Besch&#228;ftigtendaten geschaffen, die auch Papierakten und handschriftliche Aufzeichnungen umfasst. <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/3.html" target="_blank" title="&sect; 3 BDSG: Weitere Begriffsbestimmungen">§ 3 Abs. 11 BDSG</a> stellt klar, dass die neue Regelung f&#252;r s&#228;mtliche Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisse gilt, so auch f&#252;r Beamtinnen und Beamte des Bundes. Einbezogen werden auch die Bewerberinnen und Bewerber f&#252;r ein Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis.</p>
<p>Personenbezogene Daten eines Besch&#228;ftigten d&#252;rfen nunmehr nur unter folgenden Voraussetzungen erhoben, verarbeitet oder genutzt werden:</p>
<p>Sie m&#252;ssen erforderlich sein f&#252;r die</p>
<p>- Begr&#252;ndung, d.h. f&#252;r die Entscheidung, ob jemand eingestellt wird: Daten, die f&#252;r das konkrete Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis nicht relevant sind, d&#252;rfen nicht erhoben werden.</p>
<p>- Durchf&#252;hrung eines Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisses: Zul&#228;ssig sind die Arbeiten, die zum &#252;blichen Gesch&#228;ft von Personalabteilungen geh&#246;ren, etwa die Zahlbarmachung von Entgelten, die Planung des Personaleinsatzes und die Durchf&#252;hrung von Personalentwicklungsaufgaben. Sofern im Rahmen des Wiedereingliederungsmanage-ments f&#252;r l&#228;ngerfristig erkrankte Besch&#228;ftigte Daten verarbeitet werden sollen, ist darauf zu achten, dass die Teilnahme an derartigen Programmen f&#252;r die betroffenen Besch&#228;ftigten freiwillig ist. Die Erfassung von Diagnosedaten hat zu unterbleiben.</p>
<p>- Beendigung eines Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisses.</p>
<p>Soweit personenbezogene Daten f&#252;r das Besch&#228;ftigtenverh&#228;ltnis erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, verdr&#228;ngt der neue <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/32.html" target="_blank" title="&sect; 32 BDSG: Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung f&uuml;r Zwecke des Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisses">§ 32 BDSG</a> als Spezialvorschrift die Regelung des <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/28.html" target="_blank" title="&sect; 28 BDSG: Datenerhebung und -speicherung f&uuml;r eigene Gesch&auml;ftszwecke">§ 28 BDSG</a>. Die Verwendung von Daten mit direktem oder indirektem Bezug auf einzelne Besch&#228;ftigte f&#252;r andere Zwecke als f&#252;r das Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis kann allerdings weiterhin durch eine Interessenabw&#228;gung nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/28.html" target="_blank" title="&sect; 28 BDSG: Datenerhebung und -speicherung f&uuml;r eigene Gesch&auml;ftszwecke">§ 28 BDSG</a> gerechtfertigt sein. So ist es der internen Revision eines Unternehmens unbenommen, die Richtigkeit von Buchungsvorg&#228;ngen zu &#252;berpr&#252;fen, da hier keine &#252;berwiegenden schutzw&#252;rdigen Interessen von Besch&#228;ftigten vorliegen.</p>
<p>Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Besch&#228;ftigtendaten ist zur Aufdeckung von Straftaten nur in engen Grenzen zul&#228;ssig. Danach m&#252;ssen folgende Voraussetzungen vorliegen:</p>
<p>- Es muss eine besch&#228;ftigungsbezogene Straftat in Betracht kommen (etwa Diebstahl von Betriebseigentum). Steht bereits fest, dass eine Straftat nur den rein privaten Bereich des Besch&#228;ftigten betreffen w&#252;rde, ohne dass ein Bezug zum Be-sch&#228;ftigungsverh&#228;ltnis besteht, kann die Datenerhebung und -verwendung nicht auf <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/32.html" target="_blank" title="&sect; 32 BDSG: Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung f&uuml;r Zwecke des Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisses">§ 32 BDSG</a> gest&#252;tzt werden.</p>
<p>- Es m&#252;ssen dokumentierte tats&#228;chliche Anhaltspunkte – das hei&#223;t Fakten – darauf hindeuten, dass der Besch&#228;ftigte eine besch&#228;ftigungsbezogene Straftat begangen hat. Ein verdachtsloser Massenabgleich von Besch&#228;ftigtendaten ist nicht zul&#228;ssig.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich gilt auch weiterhin, dass die Erhebung und Verwendung der Besch&#228;ftigtendaten nach Art und Ausma&#223; – sowohl qualitativ als auch quantitativ – nicht unangemessen sein darf. In jedem Einzelfall sind die Eingriffsintensit&#228;t und das Aufdeckungsinteresse gegeneinander abzuw&#228;gen. Dabei ist stets darauf zu achten, solchen Instrumenten den Vorzug zu geben, die m&#246;glichst wenig in das informationelle Selbstbestimmungsrecht der Besch&#228;ftigten eingreifen. Soweit sich etwa Erkenntnisse auch durch Auswertung anonymer Daten gewinnen lassen, ist auf eine personenbezogene Auswertung zu verzichten.</p>
<p><a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/32.html" target="_blank" title="&sect; 32 BDSG: Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung f&uuml;r Zwecke des Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisses">§ 32 BDSG</a> stellt keine Vollregelung jeglichen Umgangs mit Besch&#228;ftigtendaten dar. Eine solche kann erst mit einem Arbeitnehmerdatenschutzgesetz erfolgen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ist ein Betriebsrat vorhanden, so ist nat&#252;rlich <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/87.html" target="_blank" title="&sect; 87 BetrVG: Mitbestimmungsrechte">§ 87 Abs. 1 Ziff. 6 BetrVG</a> zu beachten (Einsatz technischer Einrichtungen, die dazu geeignet sind, das Verhalten der Arbeitnehmer zu &#252;berwachen). Verst&#246;&#223;e hiergegen kann der Betriebsrat auch im Wege des Unterlassungsanspruches ggfs. im Wege der einstweiligen Verf&#252;gung durchsetzen (Bsp. Einzelverbindungsnachweise, elektronische Zeiterfassung, &#8220;outlook&#8221;).</p>
<p><a href="http://presse.verdi.de/pressemitteilungen/showNews?id=770a03c8-9c6b-11de-6125-0019b9e321e1" target="_blank">Link zur Pressemitteilung von ver.di zum Thema</a></p>
<p>N&#252;tzliche Informationen siehe auch: <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/" target="_blank">http://www.vorratsdatenspeicherung.de/</a></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/neue-bestimmungen-zum-arbeitnehmerdatenschutz-ab-1-september-2009/' addthis:title='Neue Bestimmungen zum Arbeitnehmerdatenschutz ab 1. September 2009' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Spiegel: &#8220;Kik schn&#252;ffelte Mitarbeitern 49.000 Mal hinterher&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 10:37:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[aus Spiegel online: &#8220;Mitarbeiter&#252;berwachung mit Methode: Der Textildiscounter Kik hat seine Angestellten nach SPIEGEL-Informationen Zehntausende Male &#252;berpr&#252;fen lassen &#8211; um zu erfahren, ob sie verschuldet sind. Selbst Bewerber wurden vor ihrer Einstellung durchleuchtet. Hamburg &#8211; Der Textildiscounter Kik hat in den vergangenen eineinhalb Jahren fl&#228;chendeckend hinter seinen Mitarbeitern hergeschn&#252;ffelt. Nach SPIEGEL-Informationen forderte das Unternehmen bei [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/spiegel-kik-schnuffelte-mitarbeitern-49000-mal-hinterher/' addthis:title='Spiegel: &#8220;Kik schn&#252;ffelte Mitarbeitern 49.000 Mal hinterher&#8221;' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>aus Spiegel online:</p>
<blockquote><p>&#8220;Mitarbeiter&#252;berwachung mit Methode: Der Textildiscounter Kik hat seine Angestellten nach SPIEGEL-Informationen Zehntausende Male &#252;berpr&#252;fen lassen &#8211; um zu erfahren, ob sie verschuldet sind. Selbst Bewerber wurden vor ihrer Einstellung durchleuchtet.</p>
<p>Hamburg &#8211; Der Textildiscounter Kik hat in den vergangenen eineinhalb Jahren fl&#228;chendeckend hinter seinen Mitarbeitern hergeschn&#252;ffelt. Nach SPIEGEL-Informationen forderte das Unternehmen bei der Auskunftei Creditreform in rund 49.000 F&#228;llen Informationen &#252;ber die Bonit&#228;t seiner Angestellten an. In einem internen Schreiben, das dem SPIEGEL vorliegt, hei&#223;t es, mit dem Datenabgleich k&#246;nne Kik &#8220;jeden aktiven Mitarbeiter abfragen und somit auch bei langj&#228;hrigen Mitarbeitern evt. negative Merkmale herausfinden&#8221;. Betroffen waren demnach auch Bewerber, die vor ihrer Einstellung durchleuchtet wurden.</p>
<p>Man erhebe keine regelm&#228;&#223;igen Abfragen, hie&#223; es &#8211; und wenn, nur bei einem berechtigten Interesse. Ob das bei Kik &#252;berhaupt vorliegt, bezweifelte die Datenschutzbeauftragte von Nordrhein-Westfalen &#8211; und erstattete Anzeige. Seitdem ermittelt die Staatsanwaltschaft.&#8221;</p></blockquote>
<p><a title="KiK schn&#252;ffelte Mitarbeitern 49.000 Mal hinterher" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,651094,00.html" target="_blank">zum Volltext &gt;&gt;hier&lt;&lt;</a></p>
<p>Zur j&#252;ngsten &#196;nderung des Bundesdatenschutzgesetzes f&#252;hrt der Bundesbeauftragte f&#252;r Datenschutz, Peter Schaar, entsprechend aus:</p>
<blockquote><p>„Ich fordere die Verantwortlichen in den Unternehmen dazu auf, die durch die Neuregelung gebotene Chance zu nutzen, verloren gegangenes Vertrauen zur&#252;ckzugewinnen. Personenbezogene Daten sind kein beliebig ausbeutbares Wirtschaftsgut. Wer sie erhebt und nutzt muss die Pers&#246;nlichkeitsrechte der Betroffenen respektieren. Die neuen Regelungen stellen erheblich gesteigerte Anforderungen an den Umgang mit Verbraucher- und Besch&#228;ftigtendaten. Datenschutz muss endlich zur Chefsache werden. Wer dies verkennt, wird zuk&#252;nftig mit erheblichen Nachteilen rechnen m&#252;ssen.</p>
<p>Ich erwarte, dass nach der Bundestagswahl unverz&#252;glich weitere Schritte zur Verbesserung des Datenschutzes unternommen werden. Dazu geh&#246;ren in erster Linie ein Arbeitnehmerdatenschutzgesetz und eine General&#252;berholung der in die Jahre gekommenen datenschutzrechtlichen Bestimmungen. F&#252;r unerl&#228;sslich halte ich es auch, die Aufsichtsbeh&#246;rden so auszustatten, damit sie ihren wachsenden Aufgaben und Anforderungen auch gerecht werden k&#246;nnen. Eine gut ausgestattete Aufsicht ist f&#252;r guten Datenschutz unverzichtbar.“</p></blockquote>
<p>siehe dazu auch &#8230;</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/spiegel-kik-schnuffelte-mitarbeitern-49000-mal-hinterher/' addthis:title='Spiegel: &#8220;Kik schn&#252;ffelte Mitarbeitern 49.000 Mal hinterher&#8221;' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Pressestimmen: Arbeitnehmer&#252;berwachung</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 09:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Firma Anton Schlecker Das Manager Magazin &#228;u&#223;erte sich 2003 bereits kritisch &#252;ber das Regiment der Familie Schlecker: Kn&#252;ppeln, knausern, kontrollieren (von Christian Keun und Karsten Langer) Mit Discountpreisen f&#252;r Pulver und Pasten, Puder und Parfums gelang der Familie des schw&#228;bischen Metzgers Anton Schlecker der Aufbau eines stattliches Drogerieimperium. Geholfen hat dabei eine schlichte Unternehmensphilosophie. zum [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/pressestimmen/' addthis:title='Pressestimmen: Arbeitnehmer&#252;berwachung' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Firma Anton Schlecker </strong></p>
<p>Das Manager Magazin &#228;u&#223;erte sich 2003 bereits kritisch &#252;ber das Regiment der Familie Schlecker:</p>
<blockquote><p><strong> Kn&#252;ppeln, knausern, kontrollieren</strong><span style="font-size: x-small;"><em> (von <span class="contentlink">Christian Keun</span> und <span class="contentlink">Karsten Langer)</span></em></span><br />
Mit Discountpreisen f&#252;r Pulver und Pasten, Puder und Parfums gelang der Familie des schw&#228;bischen Metzgers Anton Schlecker der Aufbau eines stattliches Drogerieimperium. Geholfen hat dabei eine schlichte Unternehmensphilosophie.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.manager-magazin.de/koepfe/unternehmerarchiv/0,2828,276910,00.html" target="_blank">zum ganzen Artikel</a></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/pressestimmen/' addthis:title='Pressestimmen: Arbeitnehmer&#252;berwachung' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pressespiegel &#8220;Bespitzelung von Arbeitnehmern&#8221;</title>
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		<comments>http://www.kanzlei-bhp.de/pressespiegel-bespitzelung-von-arbeitnehmern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 07:45:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[DGB]]></category>
		<category><![CDATA[Lidl]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Schlecker]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[14.04.08 &#8211; Tagesspiegel &#8211; &#8216;Der Spion, der aus der Lochwand kam&#8217; &#8220;Lidl ist kein Einzelfall. Die Kontrolle von Mitarbeitern ist im Einzelhandel normal. Sogar Statistiken werden dar&#252;ber gef&#252;hrt. Die Methoden erinnern mitunter an schlechte Spionagefilme.&#8221; zum Artikel 14.04.08 &#8211; heise.de &#8211; &#8216;Video&#252;berwachung von Mitarbeitern und Kunden erregt weiter die Gem&#252;ter&#8217; Nun auch die Kaffeehauskette &#8216;Balzac&#8217;. [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/pressespiegel-bespitzelung-von-arbeitnehmern/' addthis:title='Pressespiegel &#8220;Bespitzelung von Arbeitnehmern&#8221;' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>14.04.08 &#8211; Tagesspiegel &#8211; <strong>&#8216;Der Spion, der aus der Lochwand kam&#8217;</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Lidl ist kein Einzelfall. Die Kontrolle von Mitarbeitern ist im Einzelhandel normal. Sogar Statistiken werden dar&#252;ber gef&#252;hrt. Die Methoden erinnern mitunter an schlechte Spionagefilme.&#8221;</p></blockquote>
<p>zum <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Unternehmen-Ueberwachung-Einzelhandel;art129,2512589" target="_blank">Artikel</a></p>
<p>14.04.08  &#8211; heise.de &#8211; <strong>&#8216;Video&#252;berwachung von Mitarbeitern und Kunden erregt weiter die Gem&#252;ter&#8217;</strong></p>
<p>Nun auch die Kaffeehauskette &#8216;Balzac&#8217;.</p>
<p>zum <a href="http://www.heise.de/newsticker/Videoueberwachung-von-Mitarbeitern-und-Kunden-erregt-weiter-die-Gemueter--/meldung/106481" target="_blank">Artikel</a></p>
<p>14.04.08 &#8211; spiegel.de &#8211; <strong>&#8216;&#220;berwachung am Arbeitsplatz: Nur die &#214;ffentlichlkeit sch&#252;tzt vor spitzelnden Chefs&#8217;</strong></p>
<p>zum <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,547136,00.html" target="_blank">Artikel</a></p>
<p>14.04.08 &#8211; sueddeutsche.de &#8211; <strong>&#8216;Die Macht der Superm&#228;rkte: Die Bananendiktatur&#8217;</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Gliederschmerzen und Atemnot durch Pestizide, zw&#246;lf und mehr Stunden Arbeit am Tag: Die gro&#223;en Lebensmittelh&#228;ndler in Deutschland tragen einer Studie zufolge dazu bei, dass Arbeiter in Costa Rica und Ecuador menschenunw&#252;rdige Arbeitsbedingungen ertragen m&#252;ssen. Das lie&#223;e sich &#228;ndern.&#8221;</p></blockquote>
<p>zum <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/392/168901/" target="_blank">Artikel</a></p>
<p>12.04.08 &#8211; sueddeutsche.de &#8211; <strong>&#8216;Bespitzelung bei T&#246;nnies: Durchblick in der Fleischfabrik&#8217;</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Clemens T&#246;nnies l&#228;sst nach den Bespitzelungs-Vorw&#252;rfen die Kameras in den Umkleidekabinen der Mitarbeiter abmontieren. Doch ansonsten geht es in der Fleischbranche hart zu.&#8221;</p></blockquote>
<p>zum <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/111/168623/" target="_blank">Artikel </a></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/392/168901/" target="_blank"></a></p>
<p>10.04.08 &#8211; zeit.de &#8211; <strong>&#8216;Datenschutz: Wie Unternehmen ihre Mitarbeiter bespitzeln&#8217;</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Versteckte Kameras wie bei Lidl sind in der deutschen Wirtschaft keine Seltenheit. In vielen Unternehmen bespitzeln und &#252;berwachen die Chefs ihre Mitarbeiter.&#8221;</p></blockquote>
<p>zum <a href="http://www.zeit.de/2008/16/Was-weiss-mein-Chef" target="_blank">Artikel</a></p>
<p>10.04.08 &#8211; zeit.de -<strong>&#8216;Chip im Arm&#8217;</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Spy Boss: In den USA d&#252;rfen Unternehmen ihre Mitarbeiter ausspionieren, wie sie wollen.&#8221;</p></blockquote>
<p>zum <a href="http://www.zeit.de/2008/16/Spy-Boss" target="_blank">Artikel</a></p>
<p>10.04.08 &#8211; sueddeutsche.de &#8211; <strong>&#8216;Lidl: Umsatzeinbu&#223;en nach &#220;berwachungsskandal&#8217;</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Die Spitzelaff&#228;re belastet den Discounter Lidl schwer. Der Chef des bislang wenig informationsfreudigen Unternehmens, Klaus Gehrig, startet nun pl&#246;tzlich eine Medienoffensive.&#8221;</p></blockquote>
<p>zum <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/793/168307/" target="_blank">Artikel</a></p>
<p>27.03.08 &#8211; zeit.de -<strong>&#8216;Datenschutz:Spitzel am Arbeitsplatz&#8217;</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Lidl hat seine Mitarbeiter mit Kameras &#252;berwacht. D&#252;rfen die das &#8211; und was ist noch m&#246;glich?&#8221;</p></blockquote>
<p>zum <a href="http://www.zeit.de/online/2008/14/datenschutz-lidl" target="_blank">Artikel</a></p>
<p>27.03.08 &#8211; zeit.de &#8211; <strong>&#8216;Spitzel-Vorwurf: Im Visier der Datensch&#252;tzer&#8217;</strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Nachdem die Bespitzelung von Mitarbeitern bekannt geworden war, entschuldigt sich der Lebensmitteldiscounter bei den betroffenen Mitarbeitern. Datensch&#252;tzer wollen den Fall nun untersuchen.&#8221;</p></blockquote>
<p>zum <a href="http://www.zeit.de/online/2008/14/lidl-entschuldigung" target="_blank">Artikel</a></p>
<p>26.03.08 &#8211; spiegel.de &#8211; &#8216;<strong>Stasi-Methoden beim Discounter: Lidl lie&#223; Mitarbeiter systematisch bespitzeln&#8217; </strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Versteckte Kameras, seitenlange Protokolle: Lidl hat Mitarbeiter in vielen Filialen &#252;berwacht. Notiert wurden private Gespr&#228;che, Lebenssituation und Arbeitsweise der Angestellten. Dass die heimliche Bespitzelung illegal ist, schien den Lebensmittel-Discounter wenig zu st&#246;ren.&#8221;</p></blockquote>
<p>zum <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,543431,00.html" target="_blank">Artikel</a></p>
<p>26.03.08 &#8211; spiegel.de &#8211; <strong>&#8216;Spitzel-Skandal: </strong><strong>Lidl entschuldigt sich f&#252;r Stasi-Methoden</strong>&#8216;</p>
<blockquote><p>&#8220;Lidl preist sich f&#252;r eine Firmenkultur der Fairness, des Lobs, der Anerkennung. Nun kommt heraus: Der Discounter lie&#223; Mitarbeiter systematisch ausspionieren &#8211; mit Methoden, die an die Stasi erinnern. Datensch&#252;tzer und Gewerkschafter sind entsetzt &#8211; der Konzern bittet nun um Entschuldigung.&#8221;</p></blockquote>
<p>zum <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,543597,00.html" target="_blank">Artikel</a></p>
<p>26.03.08 &#8211; spiegel.de &#8211; &#8216;<strong>Bespitzelung bei Mitarbeitern: Datensch&#252;tzer gehen gegen Stasi-Methoden bei Lidl vor</strong>&#8216;</p>
<blockquote><p>&#8220;Es klingt unglaublich: Der Discounter Lidl soll systematisch Mitarbeiter ausspioniert haben, seitenlange Protokolle &#252;ber Gespr&#228;chsmitschnitte wurden angefertigt. Jetzt unterziehen Datensch&#252;tzer den Konzern einer offiziellen Pr&#252;fung. Die Gewerkschaft Ver.di nennt Lidls Verhalten eine &#8220;Schweinerei ohnegleichen&#8221;.&#8221;</p></blockquote>
<p>zum <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,543519,00.html" target="_blank">Artikel</a></p>
<p>26.03.08 &#8211; heise.de &#8211; <strong>&#8216;Datenschutzverletzungen: Lidl f&#228;llt als Wiederholungst&#228;ter auf&#8217;</strong></p>
<p>zum <a href="http://www.heise.de/newsticker/Datenschutzverletzungen-Lidl-faellt-als-Wiederholungstaeter-auf--/meldung/105555" target="_blank">Artikel</a></p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/pressespiegel-bespitzelung-von-arbeitnehmern/' addthis:title='Pressespiegel &#8220;Bespitzelung von Arbeitnehmern&#8221;' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Presseerkl&#228;rung der Kooperation „ArbeitnehmerAnw&#228;lte“</title>
		<link>http://www.kanzlei-bhp.de/presseerklarung-der-kooperation-%e2%80%9earbeitnehmeranwalte%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 16:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Presseerklärung]]></category>

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		<description><![CDATA[<br />
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<br />
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Wiesbaden, 04.04.08 – Vor dem Hintergrund der j&#252;ngst bekannt gewordenen systematischen Aussp&#228;hung der Besch&#228;ftigten in Discounter-Filialen des Einzelhandels haben Fachanw&#228;ltinnen und Fachanw&#228;lte f&#252;r Arbeitsrecht der Kooperation „ArbeitnehmerAnw&#228;lte“, die auch Besch&#228;ftigte und Betriebsr&#228;te der betroffenen Unternehmen vertreten, eine Tagung durchgef&#252;hrt. Es wurde deutlich, dass Grund f&#252;r die derzeitigen Skandale u. a. ist, dass Deutschland bislang nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br />
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<p><o:p></o:p><em>Wiesbaden, 04.04.08</em> – Vor dem Hintergrund der j&#252;ngst bekannt gewordenen systematischen Aussp&#228;hung der Besch&#228;ftigten in Discounter-Filialen des Einzelhandels haben Fachanw&#228;ltinnen und Fachanw&#228;lte f&#252;r Arbeitsrecht der Kooperation „ArbeitnehmerAnw&#228;lte“, die auch Besch&#228;ftigte und Betriebsr&#228;te der betroffenen Unternehmen vertreten, eine Tagung durchgef&#252;hrt. Es wurde deutlich, dass Grund f&#252;r die derzeitigen Skandale u. a. ist, dass Deutschland bislang nicht &#252;ber eine gesetzliche Regelung des Arbeitnehmerdatenschutzes verf&#252;gt. Der Schutz der Besch&#228;ftigten obliegt faktisch einzig dem Betriebsrat. Werden Arbeitnehmer mittels Technik &#252;berwacht, so hat der Betriebsrat mitzubestimmen. Problematisch ist jedoch, dass nach den Erfahrungen der Anw&#228;lte gerade die Discounter ihre Filialbetriebe so organisieren, dass die Bildung von Betriebsr&#228;ten erschwert wird. Immer wieder sei auch zu beobachten, so die Rechtsanw&#228;lte, dass die betroffenen Unternehmen mit vielf&#228;ltigen Methoden versuchen, Arbeitnehmer, die sich f&#252;r einen Betriebsrat einsetzen, „loszuwerden“. Das sei gerade bei den h&#228;ufig nur befristeten Arbeitsverh&#228;ltnissen besonders einfach. Daher m&#252;sse der Gesetzgeber die Bildung von Betriebsr&#228;ten gerade auch in Discounter-Filialen erleichtern. Voraussetzungen hierf&#252;r w&#228;ren ein Recht der Gewerkschaften, Wahlvorstandsmitglieder zu benennen, ein Anspruch auf Entfristung bei Arbeitsverh&#228;ltnissen von Betriebsr&#228;ten und Wahlvorst&#228;nden sowie die Erleichterung der Betriebsratsbildung in Konzernunternehmen mit vielen kleinen Filialen. Nur so k&#246;nnten heimliche Video-Aufnahmen zuk&#252;nftig effektiv verhindert werden. Hier ist der Gesetzgeber gefordert. Auf die Datenschutzbeh&#246;rden sei, wie auch das Abfilmen der PIN-Nummern der Kunden gezeigt habe, offenbar kein Verlass. Mit Appellen allein sei der Datenschutz, und damit Schutz vor entw&#252;rdigender &#220;berwachung, nicht sicherzustellen. Die Strafdrohungen f&#252;r Verletzungen des Datenschutzes und die &#220;berwachung der betreffenden Unternehmen seien vielmehr deutlich zu versch&#228;rfen.</p>
<p><a href="http://www.hemdenmeister.de/musikke/wp-content/uploads/2008/04/presseerklarung-arbeitnehmerdatenschutz.doc" target="_blank">Presseerkl&#228;rung zum download (doc)</a></p>
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		<title>Lidl &amp; Co. in Sachen Arbeitnehmerbespitzelung</title>
		<link>http://www.kanzlei-bhp.de/lidl-co-in-sachen-arbeitnehmerbespitzelung/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 13:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kanzlei BHP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsrecht aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitnehmerbespitzelung]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Spiegel titelte &#8220;BESPITZELUNG IM B&#220;RO &#8211; Wenn der Chef James Bond spielt&#8220;. RA R&#252;diger Helm gab als entsprechend versierter Arbeitnehmeranwalt seine kritische Stellungnahme zu den j&#252;ngsten Vorf&#228;llen bei Lidl &#38; Co. ab. Die F&#228;lle der versteckten Arbeitnehmer&#252;berwachung sind auch der Kanzlei hinreichend bekannt. So klagen immer wieder Betriebsr&#228;te, dass der Arbeitgeber &#252;ber elektronische Kassenleistungs&#252;bersichten, [...]<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/lidl-co-in-sachen-arbeitnehmerbespitzelung/' addthis:title='Lidl &#038; Co. in Sachen Arbeitnehmerbespitzelung' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Spiegel  titelte &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,545862,00.html" target="_blank">BESPITZELUNG IM B&#220;RO &#8211; Wenn der Chef James Bond spielt</a>&#8220;. RA R&#252;diger Helm gab als entsprechend versierter Arbeitnehmeranwalt seine kritische Stellungnahme zu den j&#252;ngsten Vorf&#228;llen bei Lidl &amp; Co. ab. Die F&#228;lle der versteckten Arbeitnehmer&#252;berwachung sind auch der Kanzlei hinreichend bekannt. So klagen immer wieder Betriebsr&#228;te, dass der Arbeitgeber &#252;ber elektronische Kassenleistungs&#252;bersichten, computergest&#252;tzte Sprachtests oder versteckte Kameras direkt oder indirekt das Verhalten der Arbeitnehmer im Betrieb aufzeichnen und auswerten. Solche Methoden sind zum einen datenschutzrechtlich h&#246;chst bedenklich und moralisch ohnehin verwerflich. Dem Betriebsrat steht in diesen F&#228;llen ein Mitbestimmungsrecht nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BetrVG/87.html" target="_blank" title="&sect; 87 BetrVG: Mitbestimmungsrechte">§ 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG</a> zu, welches er im Notfall auch &#252;ber eine einstweilige Verf&#252;gung auf Unterlassung derartiger datenschutzrechtlich brisanter Methoden durchsetzen kann. Dieses zwingende Mitbestimmungsrecht stellt sicher, dass der Arbeitgeber nicht willk&#252;rlich Daten seiner Arbeitnehmer sammeln und auswerten kann.</p>
<p>Zum Artikel bei Spiegel online &gt;<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,545862,00.html" target="_blank">hier</a>&lt;</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style" addthis:url='http://www.kanzlei-bhp.de/lidl-co-in-sachen-arbeitnehmerbespitzelung/' addthis:title='Lidl &#038; Co. in Sachen Arbeitnehmerbespitzelung' ><a class="addthis_button_print"></a><a class="addthis_button_email"></a><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_compact"></a></div>]]></content:encoded>
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